Denken wir mal über uns nach

Regimentsphilosoph
Burghard Ostertag

24. 11. 2021

Wenn wir uns einmal ganz locker selbst betrachten, dann können wir doch Einiges an uns feststellen. Ich sehe es einmal so. Wir halten die Tradition am Leben, vor allem der alten k.u.k Armee. Und das ist nicht nur gut so, vielmehr ist es mehr als nur notwendig. Denn wir sind mit Sicherheit ein Bollwerk gegen den Ungeist, der sich rapide ausbreitet. So können wir es bereits am sprachlichen Umgang erkennen, wie sehr sich der Ungeist verbreitet. Ich nehme einmal nur das Beispiel von der bunten Gesellschaft. Hier kann ich nur eine mentale Uniformität und eine nach außen getragener Perversion erkennen. Das heißt, der Ungeist fordert auf, dass Alle sich zu dieser bunten Gesellschaft bekennen sollen, aber dies nur in einem eng normierten Einheitsdenken. Zu mehr reicht es diesem Ungeist nicht.

Hingegen wir tragen Uniform, die uns die k.u.k Armee vorgibt. Dabei sind wir mehr als nur bunt, wir sich polychrom oder farbig. Zudem sind wir keinesfalls unter einem Einheitsdenken eingeengt. Dass wir gemeinsam selbstverständlich Standpunkte einnehmen, die sich gegen jede Art und Form von Mainstream richtet, wie auch uns gemeinsam gegen Entwicklungen und Strömungen stellen, die sich gegen jegliche erkämpften Grundsätze richten, ist nur eine logische Folge aus dem gemeinsamen Interesse an der Tradition.

Gut, es mag sich bei uns auch nur langsam das entwickeln, was wir anstreben, aber es geht langsam vorwärts. Wir haben auch sehr klein begonnen und nicht mit großen Sprüngen. So ist Eines nach dem Anderen dazugekommen und hat uns bisher dorthin gebracht, wo wir derzeit sind. Daraus haben sich auch viele Chancen und Möglichkeiten ergeben. Besonders, was die Aktivitäten anbelangt. Denken wir dies nun einmal weiter. Gegenwärtig dürfen wir nicht die Aktivitäten ausleben und ausüben, wie wir sie gewohnt waren, aber das ist die größte Chance, die wir haben über uns selbst nachzudenken.

Dabei will ich darauf hinweisen, dass das Denken noch lange kein Anstoß dazu ist, dass wir die Gedanken umsetzen, sondern nur, dass wir über Ziele und Aktivitäten nachdenken, die wir eventuell später einmal machen könnten. Daher werde ich hier jetzt meine Gedanken vorstellen, die wir durchaus anstreben könnten, aber nicht müssen. So möchte ich nur Alle bitten, immer erst so zu denken, wie es wäre, wenn wir es machen würden. Auf der einen Seite nur einmal die Argumente zu sammeln, warum diese Ziele angestrebt und erreicht werden sollen, auf der anderen Seite, wie wir dies erreichen könnten.

Und bevor jetzt jemand denkt, dass muss gemacht werden, nein, nur festzustellen, was wir wie machen müssten, wenn wir es machen würden. Eine Entscheidung können wir erst dann treffen, wenn davon die jeweils Betroffenen informiert wären. Doch nachzudenken sollte die Aufgabe jener sein, die trotz aller Widrigkeiten mitdenken. Und bitte auch nicht konditioniert nach bestehenden Mustern zu denken und gleich deswegen ablehnen, weil es viel Geld kosten würde oder einfach im Moment über dem eigenen Verständnis wäre. Denn es nicht zu machen erübrigt sich, weil es nur dann interessant ist, wenn wir uns ernsthaft dafür entscheiden.

So bedenkt bitte immer, die besten Ideen scheitern bereit deswegen, weil die Vorstellung, wie teuer was wäre stets den Blick für den Nutzen auf Dauer verstellt. Und niemand ist verpflichtet im positiven Fall sich zu überheben und dafür in die Armut zu gehen, sondern es geht besonders darum, dass eventuell im Falle der Umsetzung immer Viele mit kleinen Beiträgen mitwirken und nicht Wenige mit großen Beiträgen Alles tragen sollen. Es ist auch eine Übung für die Disziplin, wenn jeder permanent kleine Beträge sammelt. Zudem gehört auch dazu, dass jeder in seinem persönlichen Umfeld die Vorstellungen bekannt macht und wer weiß es schon vorher, was sich daraus ergeben könnte.

Was wir am dringendsten brauchen würden, wäre ein eigenes Haus. Es ist nicht mehr tragbar einer nicht mehr tragbaren Politik ausgeliefert zu sein. Zudem sind für viele Aktivitäten die Sicherheit in einem eigenen Haus zu sein mehr Möglichkeiten gegeben, als wenn wir stets wie auf der Walz uns jedes Mal einen möglichen Ort suchen müssen. Dass wir damit auch gegebenenfalls Beherbergungsmöglichkeiten für die eigenen Kameraden hätten, die von weiter herkommen und sonst nichts trinken können, wegen der Heimatfahrt, aber genauso für Kameraden, die alleine leben hätten bei Krankheit ihr eigenes Lazarett, wo sie versorgt werden könnten. Aber das sei nur als Gedankenanstoß hier erwähnt.

Vielmehr denke ich hier daran, dass wir unsere eigene Bibliothek aufbauen könnten. Damit meine ich nicht eine Handvoll Bücher, sondern ich meine, dass wir hier Alles an Büchern sammeln könnten, wessen wir habhaft werden können. Somit würde es auch einen Sinn ergeben, dass wir unseren eigenen Verlag begründen. Dies ist nur so eine Vorstellung meinerseits. Die Akademie hätte jedenfalls einen festen Ort und der könnte ausgebaut werden. Sei es darum, es sind nur meine persönlichen Vorstellungen.

Dass hier auch die Orden einen Sitz hätten, weil Viele von uns bei dem einen oder anderen Orden Mitglied sind, wäre es daher auch für die Ordenstreffen besonders des Priorates hier ein Vorteil. Wir könnten Gäste einladen und selbst kochen. Und so weiter, und so weiter. Sicher, jeder wird sich fragen, wie das finanziert werden sollte. Denkt mal daran, dass es mit permanentem Sammeln von Cents durchaus einmal der erste Schritt wäre. Wer erwartet, dass Alles schnell geht, wird ewig warten. Und das Sammeln können wir ohne gleich konkrete Objekte zu haben trotzdem tun. Nur darauf warten, bis wir ein geeignetes Haus hätten und dann erst darüber nachdenken, wie wir es finanzieren könnten, so werden wir nie dazu kommen. Niemand wir uns unterstützen, wenn wir nicht versuchen daraufhin zu arbeiten und uns bemühen.

Sicher können wir uns derzeit nicht so treffen, wie wir wollen. Aber wir müssen auch wenn wir es können deswegen nicht ständig treffen. Doch was wir stets können ist, dass wir, jeder für sich, zu Hause centweise die Beiträge sammelt. Es täte niemandem weh, wenn immer wieder einige Cents auf die Seite gebracht würden. In der Summe ergeben sich dann die Beträge, die bemerkenswert sein würden. Gut, es ist dies nur eine Theorie. Doch durchaus eine machbare Theorie.

Doch ich höre schon die Stimmen, die schon einmal grundsätzlich nein sagen oder gleich Bedingungen stellen und wissen wollen was wer wann wo und so weiter macht. Das Einzige, was wir brauchen würden, wäre eine Truhe, in die wir die gesammelten Beträge geben können, sozusagen die Korpskasse. Wer es wünscht, dass es ritualisiert werden sollte, denen könnte geholfen werden. Aber das macht nur Sinn, wenn es dazu kommen würde, dass wir Ziele anstreben und auch bereit sind dafür permanent mit kleinen Beiträgen dazu beizutragen.

So lasst uns einfach nur über uns selbst nachdenken und versuchen herauszufinden, was wir wirklich mehr machen könnten, als wir bisher getan haben. Sicher, nicht jeder kann bei Allem dabei sein, aber Alle, die dabei sind können jeweils im engeren Bereich nur ein wenig mehr aktiv sein. Doch das ist wieder ein eigenes Thema. Noch zum Schluss an Alle, die jammern, dass sie hier nicht mitmachen könnten. Wer es sich nicht leisten kann oder leisten will, warum ist er oder sie dann dabei? Soweit ich die Angehörigen kenne, will jeder dabei sein und will es sich leisten. Meine Erwartung ist nicht, dass jeder mit Hurra, ich kann mein Geld los werden dies überweist, bei mir würden dann sofort die Alarmglocken läuten.

Nun, denkt einfach darüber nach.

Euer Burghard

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Grenzen

Burghard Ostertag

Es hat seine guten Gründe, warum es natürliche Grenzen gibt, wie auch Grenzen, die wir Menschen ziehen. Zumindest galt dies noch zu den Zeiten, als Europa noch Monarchien hatte, von denen die zerstört wurden, die halb Europa ausmachten, wie etliche andere Monarchien. Gerade heute zeigt sich jedoch, dass die menschliche Maßlosigkeit, die Überheblichkeit uns vor Probleme stellt, die keine natürlichen Ursachen haben, sondern von uns selbst geschaffen wurden und werden.

Als 1682 das heutige Infanterieregiment Nr. 18 gegründet wurde, war dies zu einer Zeit, in der in Europa der dritte Türkenkrieg tobte. Denn ein Jahr später schlugen die christlichen Heere, allen voran Jan Sobieski mit seinen polnischen Reitern, bei der Schlacht am Kahlenberg die Türken in die Flucht. Soweit die Geschichte. Österreich, besonders Wien waren gerettet. Selbstverständlich haben wir nichts aus der Geschichte gelernt. Denn heute könnte sich neuerlich eine Belagerung vollziehen.

Diesmal betrifft es Polen, die wieder einmal die Grenzen schützen müssen. Doch schon vor einigen Jahren hatte die EU sich mit Milliarden an die Türkei für die Eindämmung der Flüchtlingsflut Zeit gekauft. Für die Flüchtlingswelle an sich kann die EU sicher nicht der Türkei die Schuld in die Schuhe schieben. Dass so viele Flüchtlinge nach Deutschland drängen liegt daran, dass das Bild von Deutschland im Ausland nach ideologischen Vorstellungen dargestellt wird und fast nichts mehr mit der Wirklichkeit zu tun hat. Besonders über die Medien entsteht im Ausland ein Bild von Deutschland, welches die Menschen als Paradies sehen lässt, was es nicht ist.

Dass die Betroffenen nur Figuren sind, mit denen Politik gemacht wird, wird von Seiten der Betroffenen nicht wahrgenommen, von Seiten Deutschlands als Humanismus verkauft. Dabei sind die Ursachen in den wirtschaftlichen Interessen zu finden. Zudem brauchen wir nur schauen, wie welche Politiker bei den diversen Anlässen zu wem sich wie verhalten. Das sagt ja schon Alles. Aber wir maßen uns an Lukaschenko zu kritisieren und als bösen Diktator zu titulieren. Sicher ist er ein Diktator, aber er mischt sich wohl kaum in die inneren Angelegenheiten unserer Länder ein.

Und wenn bei uns Etwas nicht so läuft, wie es die diversen Politiker wollen, dann ist erst einmal Putin schuld. Wie bei allem, was wir nicht zu Stande bringen, wichtig ist nur, dass nicht wir selbst schuld sind. Und wenn immer noch die USA Feinde sucht, damit die Rüstungsindustrie stetig Gewinne machen kann. Schließlich sollen die militärischen Produkte auch verwendet werden und dafür braucht es Kriege. Wozu hat man die CIA, die dafür sorgt, dass sich in den Ländern, die leicht zu destabilisieren sind, die Länder in einen Kriegszustand bringen, damit dann das offizielle Militär eingesetzt werden kann.

Nach zwanzig Jahren Krieg in Afghanistan dürften die USA immer noch nichts gelernt haben. Und wie der Abzug erfolgt ist, da kann mir niemand sagen, dass dies überraschend gekommen ist. Vielmehr liegt es auf der Hand, dass als Hinterlassenschaft eine komplette Armeeausrüstung in Afghanistan liegen geblieben ist. Die Deutschen zerstörten die Geräte, die sie nicht mehr mitnehmen konnten, vor allem Waffen.

Und wie war das dann noch mit den Afghanen, die den Truppen als Dolmetscher und Hilfskräfte dienten? Ob dies eine organisatorische Katastrophe war, wage ich zu bezweifeln. Besonders die USA und Deutschland existieren vorwiegend durch den Bürokratismus. Warum die Hilfskräfte nicht registriert waren, so erscheint es zumindest, kann mir sicherlich niemand logisch und nachvollziehbar erklären. Gut, ich kenne natürlich nicht die Hintergründe und Aktivitäten, die sich der Öffentlichkeit entziehen, aber ich erlaube mir eine Beurteilung auf Grund dessen, wie es sichtbar ist, was hier wieder einmal angerichtet wurde.

Dabei wäre es völlig anders gelaufen, hätte die Politik der USA, wie auch Deutschlands auf die Journalisten gehört, die diese Länder bestens gekannt haben oder sogar Russland, die schon vor den USA in Afghanistan eine Niederlage einstecken mussten. Aber natürlich geht das nicht, denn diese Journalisten haben ja nicht den großen Überblick. Mag sein, doch sie wussten, warum was nicht funktionieren konnte. Wenn ich dabei nur an Peter Scholl-Latour denke.

Jetzt haben derzeit die Polen mit dem Flüchtlingsproblem zu kämpfen, die die Ursachen bei einer ehemaligen Bundeskanzlerin zu suchen und zu finden sind. Das Werk wird von Ungeistern weitergeführt, die Deutschland hassen, aber vom Steuerzahler das Geld schon nehmen. Ist zwar nicht mein Problem, sollte jedoch immer wieder erwähnt werden. Und die Ablehnung hat absolut nichts mit Inhumanität zu tun, vielmehr mit Vernunft. Bedenke ich nur die Aussage von Karl Lagerfeld, der entsetzt über die Massen gesagt hatte, erst hatten die Deutschen die Millionen Juden vernichtet und dann kam die Reue. Jetzt holen sie Millionen Feinde der Juden ins Land. Sollte ich Karl Lagerfeld nicht wörtlich korrekt zitiert haben, die inhaltliche Aussage jedoch stimmt.

Zudem sehe ich nicht ein, dass verfolgte Christen schneller abgeschoben werden, als sie offensichtlich ins Land kommen und diejenigen, die bereits von den gesetzlichen Vorgaben keine Aufenthaltsgenehmigung bekommen dürfen, die werden auf Kosten der noch arbeitenden Bevölkerung bezahlt. Selbst werden dann immer diejenigen gerne abgeschoben, die sich gut in unser Gemeinschaften einfügen, die in die Schulen gehen oder arbeiten und Lehren machen. Da kann nur ein System dahinterstehen, anders ist es nicht erklärbar.

Und wenn heute Polen wieder einmal für Europa ihre Köpfe hinhalten und die Grenze schützen, dann haben wir ja noch die EU, die Polen und Ungarn mangelnde Rechtstaatlichkeit vorwerfen. Die EU hat es notwendig. Fragen wir uns doch, wie rechtstaatlich die EU ist. Aber darüber hinaus, Schäden anzurichten und dann die Konsequenzen auf Alle abzuschieben, dies ist nicht tolerierbar. Überhaupt wird der Begriff der Toleranz einer neuen Definition zu unterziehen sein, denn das, was als angeblich unmenschlich verteufelt wird, ist die Vernunft. Und nur die Vernunft wird uns existieren lassen und nicht die Illusionen des Ungeistes, der zur Selbstzerstörung führt.

Wieweit sich das Militär an den Gehorsam der Spitze zu halten hat, wenn offensichtlich ist, daß diese Spitze zum Nachteil und Schaden des Volkes arbeitet, ist ein eigenes Thema, jedoch sei dies hier erwähnt, weil es schließlich uns Alle betrifft. Warum sollen Soldaten in einen Krieg geschickt werden, der mit Vorsatz von jenen ausgelöst wird, die lauthals vom Frieden tönen und gleichzeitig ihre eigene Unfähigkeit das eigene Haus in Ordnung zu halten durch die Bildung von alten neuen Feindbildern als Ablenkung erzeugen?

Da Lukaschenko durch die Flüchtlingsproblematik Opfer ist, weil anscheinend die anderen Fluchtwege so erschwert wurden, dass der Weg über Weißrussland am einfachsten geworden ist, wäre es geboten das Angebot anzunehmen, dass Lukaschenko offensichtlich die Flüchtlinge in ihre Länder zurückbringen würde. Statt über Sanktionen nachzudenken, wäre die gemeinsame Rückführung der Flüchtlinge durch Weißrussland und Russland wohl für die EU nur von Vorteil, deren Nutzen wieder einmal Andere haben, aber allgemein es die Situation in den einzelnen Ländern vielleicht beruhigen würde. Hier wäre Angst bei jenen sehr wohl angebracht, die gehen müssen.

Dann könnte selbst die Asylfrage auf die Kommunen abgeschoben werden. Das heißt, die Gemeinden vor Ort haben den persönlichen Kontakt mit den Menschen und können beurteilen, wer sich in unsere Gesellschaft einfügt. Also lernt, arbeitet und sich allgemein am Leben beteiligt. Zudem sollen dann auch die Gemeinden für die angenommenen Flüchtlinge in vollem Umfang haften. Damit kann eingeführt werden, dass Asyl auf drei Jahre beschränkt ist, eine Verlängerung als Aufenthaltsgenehmigung auf weitere fünf Jahre ausgestellt werden kann und erst danach sollen die Gemeinden entscheiden, ob es zu einer dauerhaften Genehmigung kommen kann.

Alle ins Land kommenden Personen sind mit Fingerabdruck und DNA zu erfassen, wie es beim Erkennungsdienst gemacht wird. Altersfeststellung für Alle, die keine Papiere vorweisen können und oder wollen. Und bei allen Behördengängen haben dann die Betroffenen ihre Akten mitzubringen und vorzulegen. Natürlich sind dies Kopien, aber so kann dann jede Stelle nachvollziehen, wer auch wer ist. Zumindest welchen Namen sie oder er angibt. Und da die Fingerabdrücke und die DNA gespeichert ist, sollte damit auch der Sozialbetrug aufhören.

Dass aus unseren eigenen Reihen jedoch die größte Gefahr uns entgegenkommt, besonders die Gutmenschen und diverse politische Ungeister, sind hier genauso Maßnahmen zu überlegen. Aber das dann, wenn es soweit ist und die mindesten Maßnahmen eingeführt wurden. Nun, dies soweit es uns hier direkt betrifft. Gleichzeitig zu diesen Maßnahmen wäre es geboten nicht nur auf uns selbst zu sehen, sondern einmal darüber nachdenken, wie wir uns weltweit präsentieren. Solange wir ein Bild von uns selbst zeigen, welches nicht mit der Wirklichkeit übereinstimmt, darf sich natürlich nicht wundern, wenn unter dem Vorwand vor politischer, religiöser oder sexueller und ethnischer Verfolgung hierherkommen.

Ganz sicher sind die angegebenen Gründe sehr wohl vorhanden. Jedoch in diesem Ausmaß, wie es Flüchtlinge sind, die kommen? Niemand kann mir erklären, dass alle Flüchtlinge zu einem dieser Gründe zuzuordnen sind. Und mit dem Wissen, dass Christen verfolgt werden, ja selbst auf den Booten Christen von den Nichtchristen umgebracht oder einfach über Bord gestoßen werden, möchte ich doch einmal erklärt bekommen, warum Christen, die verfolgt werden, kein Asylgrund erfüllen. Und wer wird besonders eifrig abgeschoben? Christen.

Und wer erklärt mir logisch und nachvollziehbar, warum gerade die Judenhasser bevorzugt Asyl erhalten? Karl Lagerfeld sagte es schon richtig: „Erst haben wir Millionen von Juden getötet und heute holen wir Millionen ins Land, die die Juden vernichten wollen.“ Könnte mir jemand einmal diese Logik erklären? Ich frage schon gar nicht mehr nach dem unverständlichen Verhalten der Politik, der diversen politischen Gruppen, die den Feinden Israels den Hof machen und gleichzeitig Israel stete Freundschaft und Treue schwören. Nun ja, die Politik kann auch nur von Menschen ohne Charakter oder zumindest mit Charakter mit einer sehr schwachen Ausprägung. Natürlich trifft dies nicht auf jeden Politiker zu, jedoch dürfte die Anzahl dieser Politiker sehr überschaubar sein.

So denke ich daran, dass Zivilisten die Kriege beginnen und Soldaten dürfen dann das mit dem Leben bezahlen, was Zivilisten anrichten. Gerade heute, also in einer Gegenwart, die immer mehr nach dem fehlenden Geschichtsbewusstsein einer Gestaltung unterzogen wird, führt nur in den Abgrund. Denn, wenn das Geschichtsbewusstsein sich nur auf die erhaltenen Bilder und Filme, Dokumente und Erzählungen beruht und als Begründung eines vorgeblichen Kampfes gegen rechts dienen, dann kann dies nur von Geistern kommen, die aus der sicheren Wohlfühldemokratie heraus das große Wort führen, aber niemals wirklich unter Umständen gelebt haben, gegen die sie vorgeben zu kämpfen und dennoch den Weg in ein solches System gehen.

Freiheit kann nur innerhalb von Grenzen existieren und nicht in einem grenzenlosen Gebilde. Das bedingt jedoch, dass wir vor Ort dafür sorgen, dass sich die Verhältnisse derart ändern, dass die Menschen auch leben können. Aber solange die diversen Geheimdienste die Oppositionen, wie auch die Regierungen mit Waffen versorgen oder einfach nur sehr viel Geld in diese Länder stecken, ohne dafür sichtbare Änderungen festzustellen, dürfen wir uns natürlich nicht wundern und schon gar nicht ärgern, wenn die Flüchtlingsströme zu uns kommen. Wir wäre durchaus in der Lage durch langfristige Großprojekte für Arbeit zu sorgen. Doch wo kein Wille, da auch keine Lösungen.

Vielleicht hängt es auch nur daran, dass wir nicht reif sind uns in Phantasien zu ergehen. Das heißt, Vorstellungen zu formulieren, die über unseren Horizont gehen. Und es heißt auch nicht, dass wir dies umsetzen müssen, sondern nur, dass wir darüber nachdenken sollen. Wenn sich solche Phantasien durchsprechen, könnte es sehr wohl sein, dass irgendwer diese aufnimmt und damit die richtigen Leute und Stellen konfrontiert. Dann würden wir schon sehen, was sich ergeben würde.

Wäre es nicht ein Versuch und ein Bemühen wert? Sonst werden wir, eher unsere Nachkommen, noch in einem Krieg aufwachen.

Euer Burghard

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Wir und die Pandemie

Gedanken eines Philosophen

Burghard Ostertag

Wir brauchen nicht darüber diskutieren, welche Folgen die Hysterie mit Corona allgemein angerichtet hat, aber auch für uns und überhaupt Vereine und Gemeinschaften. Und genau betrachtet haben diese Folgen mit Corona eigentlich nichts zu tun. Warum? Wie verhalten wir uns bei den periodisch wiederkehrenden Grippewellen? Entweder bekommt man die Grippe oder eben nicht. Obwohl auch gegen die Grippe es Impfungen gibt, so trifft auch hier zu, die Einen sind geschützt, die Anderen werden daraufhin trotzdem krank. Und das kann ich aus eigener Erfahrung sagen. Ich wurde zweimal gegen Grippe geimpft und lag gleich darauf jeweils vierzehn Tage im Bett. Dabei bin ich kein Einzelfall.

Und so verhält es sich mit Corona. Doch viel schlimmer als die Krankheit selbst, ist der Umgang damit. Wie bei der Grippe, die sich in verschiedenen Verläufen von sehr leicht bis sehr schwer und ja auch bis zum Tod sich auswirken kann, so verhält es sich mit Corona. Nebenbei, wer Kinder zu indoktrinieren, daß sie schuld wären, wenn die Großeltern sterben, wenn sie ihre Großeltern besuchen, ist eine derart offensichtliche Lüge, daß es anscheinend niemand wahrhaben will. Wer mir erklären und beweisen kann, daß es Menschen gibt, die überleben, die dürfen mir dann Alles sagen und ich werde glauben, was sie sagen. Denn kein Mensch überlebt.

Wir Menschen können nur anderen Menschen das Leben beenden, aber das ist Mord. Ich bin daher der Überzeugung, daß die Hysterie nur die Camouflage für Etwas ist, was gegen jeden vorhandenen Hausverstand geht. Denn die Frage stellt sich von selbst, wer hat von der Situation den größten Nutzen. Doch diese Frage werden die Nutznießer niemals beantworten, im Gegenteil, die Fragesteller sind ja nur Verschwörungstheoretiker. Leider ist die Halbwertszeit für derartige Theorien schneller gegen Null gegangen und zur Wirklichkeit geworden, als wir selbst denken können.

Bedenklich sind auch die Experten, die mit Zahlen herumwerfen, die sie offensichtlich nach einem Schema zusammengestellt haben ohne grundsätzliche Erklärungen abzugeben. Wie sollte schon der berühmte Winston Churchill gesagt haben, „Ich glaube nur der Statistik, die ich selbst erstellt habe.“  So sagte mein Großvater schon zu seiner Zeit, „Statistik ist die Hure der Wissenschaft“. Auf welche Grundmenge beziehen sich denn die sogenannten Zahlen? Sicher nicht auf die Gesamtmenge der Bevölkerung. Wäre dem so, dann wären die richtigen Zahlen im 1% Bereich. Also um die plus/minus 1% Kranke gegen 99% Gesunder. Aber wenn ich nur mit den Kranken rechne, dann sollten auch die Gesamtzahlen der Kranken oder Betroffenen genannt werden, auf die dann sich die Statistiken beziehen.

Wie sich dann jedoch das Bild präsentiert, dies würde nicht in die Interessen der Politik paßen. Und ausgerechnet die Politik bestimmt darüber, welche Maßnahmen gesetzt werden. Weiß die Politik überhaupt, was sie macht? Wohl kaum. Wieso werden Obduktionen an den an oder mit Corona Verstorbenen nicht durchgeführt? Gut, soweit denken die Menschen nicht, mit Ausnahme ganz Weniger. Wie verhält es sich mit den Neuinfektionen eigentlich? Es ist bekannt, daß sehr viele Geimpfte genauso erkrankt sind. Aber wo scheint dies in den Statistiken auf? Da werden Menschen geimpft und erkranken, jedoch schallt es aus den öffentlich-rechtlichen Medien laut und deutlich, wie schlimm die Zahlen der Neuinfektionen sind.

Nehme ich die öffentlichen Klagen über die Überforderungen mit den Intensivbetten her. Da fällt mir nur ein, wie die Wirtschaft die Kunden täuscht. Statt die Preise zu erhöhen, wird halt weniger Inhalt zum gleichen Preis geliefert. So wurde keine offensichtliche Preiserhöhung gemacht, aber durch weniger Inhalt können dann wieder einige Portionen mehr geliefert werden. So nebenbei gesagt. Braucht also die Politik einen Grund, dann werden einige Intensivbetten abgeschafft und schon gibt es wieder Gründe die Bevölkerung in Angst und Panik zu versetzen und so unter falschen Argumenten die Menschen zu Entscheidungen zu drängen, die der gesunde Menschen- und Hausverstand nie von sich aus treffen würde.

Nun, dies trifft natürlich nicht auf Alle zu, denn es gibt genügend Menschen, die sich das eigene Denken bewahrt haben. Im Gegensatz zu den vornehmlichen Wissenschaftlern, die mit einer Begeisterung von der Impfung als Allheilmittel schwafeln, während sogar Stimmen aus den Kreisen der Erzeuger der Mittel hörbar wurden, die das Gegenteil sagen. Und diese Personen wissen, von was sie reden. Doch genau das hat mit allen Mitteln zu unterbunden werden, weil es nicht in die Interessenslage der Politik paßt. Hier trifft die Aussage von Hendry M Broder zu, wie nur Etwas. „Wenn ihr euch fragt, wie es damals möglich war, dann seht wie es heute ist!“ Auch wenn ich hier ungenau zitiere, Broder möge es mir nachsehen, so ist es die inhaltliche Aussage, die zutrifft.

Zudem frage ich mich doch ernsthaft, wer dauernd von sogenannten Fakenews schreit, sind es diejenigen, die direkt betroffen sind oder diejenigen, die die Einheitsmeinung vertreten. Sicher nicht diejenigen, die die richtigen Wege gefunden haben, die zu einer Annäherung an die Wahrheit führen. Aber das wird sich immer erweisen, solange es uns gibt, die noch selbst denken und nicht dem glauben, was Andere, vor allem die Politik sagt. Begreift niemand, was die sogenannten Maßnahmen erreichen, die angeblich die Pandemie bekämpfen soll? Denn wer hat den Begriff Pandemie definiert? Eben, er wurde nicht definiert, sondern der Schein erweckt, daß dies auch eine Krankheit sei. Dabei besagt Pandemie nur, wie eine Krankheit ausgebreitet ist. Während eine Epidemie sich auf ein überschaubares Gebiet bezieht, heißt Pandemie nur allgemeine Verbreitung.

Im Gegensatz dazu ist eine Seuche eine meist tödliche Krankheit, wie etwas Pest, Cholera, Ebola und so weiter. Dagegen gibt es Mittel und Impfungen, die Sinn machen. Aber das ist ein eigenes Thema. Doch wenn wir uns treffen wollen, dann gibt es einen großen Aufschrei von jenen, die brav und untertänig das nachreden, was vorgegeben wird. Ich laße mich nicht impfen, ich entscheide selbst darüber, ob mich der Gefahr aussetze angesteckt zu werden. Und sollte das sein, dann liege ich halt im Bett. Oder es ist meine Zeit gekommen mich vom Dienst abzumelden. Das jedoch laße ich mir von keiner Regierung und keinem Parlament vorschreiben.

Sicher sehe ich auch sehr wohl positive Auswirkungen der Pandemie Corona und die hat nichts mit der Idee Monarchie zu tun. Es betrifft uns. Denken wir einmal darüber nach, wie wir uns selbst weiter entwickeln wollen. So kommen durchaus Gedanken ins Spiel, die darauf abzielen uns eigene Immobilien zuzulegen. So könnten wir dann auch unser eigenes Lazarett einrichten. Ganz, wie es die Tradition hergeben würde. Nur sind das Gedanken und kein Muß. Während die Gastronomie den Zwängen der Politik unterworfen ist, könnten wir uns so feste Stellungen auf- und ausbauen. Daß wir im Ernstfall auch die öffentliche Hand damit entlasten könnten, dürfte uns bewußt sein, aber das ist ein Thema, welches sich dann ergibt, wenn es entsprechende und ernsthafte Diskussionen geben würde. Jedenfalls nutzen wir einfach die Chancen, die uns die derzeitige Situation gibt.

Des Weiteren wäre es geboten, wenn wir uns über die eigenen Positionen nicht nur nach innen klar werden würden, sondern diese Positionen eindeutig zu formulieren und nach außen zu kommunizieren. Warum? Wenn wir dies täten, dann bilden wir eine Orientierung, die klar und deutlich ist. Das ist ganz sicher nicht mit einer Revolution gleichzusetzen, sondern einzig und alleine den Standpunkt darzustellen, auf dem wir stehen. Wenn daher Andere sich daran orientieren können, dann können sie auch entscheiden. Und ebenso wird denen klar werden, warum wir uns so oder so verhalten. Unabhängig davon, was Parteien, die vielleicht ähnliche Positionen haben sollten, würden wir daher eine Säule sein, ein Fels im Strom des sogenannten Mainstreams, welche nicht mitgerißen werden.

Bekanntlich beginnen alle Kriege erst mit Worten und enden mit Waffengewalt. Sollen wir darauf warten? Solange wir können, verwenden wir die stärkste Waffe, das Wort und versuchen damit das zu verhindern, was sonst explosionsartig noch erfolgen könnte. Niemand will es, doch ebenso wird kaum wirklich etwas entgegengesetzt. Für uns wäre dies aus der Tradition heraus schon eine Verpflichtung.

Euer Burghard

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1. Traditionsschießen kuk XIV. Korps „Edelweiß“

Hohenems, 20. und 27. Oktober 2021

Trotz kurzfristiger Einladung und einem Termin während der Woche gab es zahlreiche Schützen die ihre Treffsicherheit unter Beweis stellen wollten.

Alle Gruppen bis auf die der Mädchen haben sich am 20. Bei der Schützengilde in Hohenems eingefunden. Von 14 Uhr bis 19 Uhr besetzten die Schützen den Schießstand. Alle zwölf Stände waren in Betrieb.

Um 19 Uhr wurde dann von Oberst Johnny Matt und mit Hilfe von Herbert Freiherr von Heck die Preisverteilung durchgeführt. Wobei die jeweils ersten drei platzierten Schützen eine Medaille erhielten.

Im Anschluss wurde noch lange gesessen und neben interessanten Gesprächen die Kameradschaft gepflegt.

Für das leibliche Wohl hatte Ingrid von der Schützengilde bestens gesorgt.

Am 27. Oktober konnte dann auch die Gruppe Mädchen ihre Fertigkeiten unter Beweis stellen.

Auch da war gleich im Anschluss die Preisverleihung.

Für einen reibungslosen Ablauf, die Betreuung und die Auswertung sorgte Bernd Gächter von der Schützengilde Hohenems.

Ergebnisse:

Gleich drei Schützen, Clemens Graf zu Waldburg-Zeil, Robert Jordan und Alexander Jordan, konnten dieselbe Ringanzahl erzielen. Da wird dann die bessere Serie gewertet und es blieben für die Siegerermittlung Graf Clemens und Robert Jordan im Rennen. Beide hatten dieselben Serien geschossen. Ausschlaggebend war nun die Zehntelwertung, die mit nur einem Zehntel Vorsprung Robert Jordan erdenklich knapp für sich entscheiden konnte.

Mehr Bilder finden Sie hier!

Bericht: Robert Jordan

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Traditionstag beim kuk Husaren Regiment Nr. 15 „Erzherzog Franz Salvator“ und kuk Feldhaubitz Regiment Nr. 13 „Erzherzog Leopold Salvator“

Bludenz, 9. Oktober 2021


Am Samstag den 9. Oktober 2021 feierte das Husaren Regiment „Erzherzog Franz Salvator“ und das Feldhaubitz Regiment „Erzherzog Leopold Salvator“ ihren Traditionsstag in Bludenz.

Bei sonnigem Wetter versammelten sich die, teilweise weit angereisten, Gäste am Fuße des Kriegerdenkmals.

Nach einer kurzen organisatorischen Einführung und Begrüßung durch Oberst d. Kav. Helmuth A. Küng stiegen wir die Treppe hinauf zum Kriegerdenkmal. Allen voran die Standarte und die Kranzträger, welche dann auf Kommando die Kränze vom Husaren Regiment Nr. 15, als auch vom Infanterie Regiment Nr. 18 zum Gedenken an die Gefallenen und als Ermahnung für den Frieden ablegten.

Im Anschluss flanierten wir zwanglos durch die Bludenzer Altstadt, wobei Oberst d. Kav. Küng immer wieder haltmachte und historische Gebäude oder Begebenheiten erklärte. Zudem wurden wir von sehr vielen Passanten angesprochen und erhielten sehr viel Zuspruch für die Tradition. Nicht wenige wussten unsere Uniformen richtig einzuordnen. Natürlich wurden auch Fotos gemacht, oft mit Passanten welche die Gelegenheit ergriffen sich mit kuk Uniformierten ablichten zu lassen.

Nach eineinhalb Stunden waren wir am Ausgangspunkt und von dort verlegten wir ins Restaurant „Bludenzer Yammay“ wo wir auf weitere Gäste trafen.

Rasch waren die Plätze eingenommen und mit der Begrüßung der Gäste durch den Regimentskommandanten Oberst d. Kav. Helmuth A. Küng war der Startschuss für die offizielle Feier gefallen.

Als Gesandter Austria Imperialis überbrachte kuk GenMjr Robert Jordan, die Grußbotschaft der Kaiserlichen Hoheiten Herta Margarete und Sandor von Habsburg-Lothringen. Zudem als Großprior von Österreich des Ritterordens vom Goldenen Sporn die Grußbotschaft des Senats und auch die wohlwollenden Grußworte Seiner Erlaucht Feldmarschallleutnant i. Tr. Clemens Graf zu Waldburg-Zeil-Lustenau-Hohenems, Landesverteidigungskommandant für Tirol und Vorarlberg i. Tr.

Oberst d. Art. Burghard Ostertag, begrüßte die Gäste ebenfalls und sprach als Kommandant Feldhaubitz Regiment Nr. 13 über seine Vorhaben und insbesondere die zu Verfügung stehende Kanone die für Salutschüsse herangezogen werden kann.

Zur Einstimmung hielt Zugsführer d. Kav. David Eslbauer einen Bildvortrag über den letzten Regimentsinhaber des Husarenregiment Nr. 15, also über SKKH Erzherzog Franz Salvator.

Es folgen die Grußworte der Hohen Geistlichkeit Pater Makary vom Franziskanerkloster.

Weiters wurden die Ernennungen, Beförderungen und Auszeichnungen beim Husarenregiment Nr. 15 durch den Kommandanten Oberst d. Kav. Küng und beim Infanterie Regiment Nr. 18.  durch den Kommandanten Oberst d. Inf. Matt vorgenommen.

Auch Ehrengäste richteten ihre Worte an die Anwesenden. Darunter der Kommandant von den 4er Dragonern aus Wels, Oberst i. Tr. Manfred Weikinger und von der K.u.K. Festungsartillerie Offiziere Oberstlt i. Tr. Dominik Walser.

Weiters wurden Abordnungen gestellt von

  • kuk Infanterie Regiment Nr. 1 „Kaiser“
  • kuk Infanterie Regiment Nr. 18 „Erzherzog Leopold Salvator“
  • kuk Feldhaubitz Regiment Nr. 13 „Erzherzog Leopold Salvator“
  • kuk 8. Infanterietruppendivision „Kaiserjägerdivison“
  • Bund der ehem. 4er Dragoner
  • kuk Infanterieregiment „Hoch- und Deutschmeister“ No  4, 1914-1918
  • kuk Festungsartillerie Offiziere
  • Ritterorden von Goldenen Sporn – Großpriorat Österreich

Im Anschluss wurde in geselliger Runde bei Speis und Trank die Kameradschaft gepflegt.

Weitere Fotos finden Sie hier!

Bericht: Robert Jordan

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„Gräfliche Hochzeit“

Hohenems, 2. Oktober 2021

Tatjana zu Waldburg-Zeil und Philipp Eisl

Tatjana zu Waldburg-Zeil, älteste Tochter Seiner Erlaucht Clemens Graf zu Waldburg-Zeil und Philipp Eisl gaben sich in der Pfarrkirche St. Karl das Jawort und schlossen damit den Bund fürs Leben.

Zahlreiche interessierte Besucher und Gäste säumten den Weg von der Kirche bis zum Palast, und jubelten den frisch getrauten Eheleuten zu und überbrachten ihre Glückwünsche.

Die Braut, Ur-Ur-Ur-Enkelin von Kaiserin „Sisi“ trug ein wunderbares Diadem, das einst Kaiserin „Sisi“ gehörte.

Vertreten aus zwölf Nationen waren die Adelshäuser Habsburg, Bourbon, Hohenzollern, Liechtenstein, Bayern, Baden, Württemberg, Oldenburg und das niederländische Königshaus Oranien. Unter den Gästen befand sich unter anderem auch König Willem-Alexander der Niederlande mit Gattin Maxima, die seit Jahren mit den Brauteltern befreundet sind.

Zahlreiche weitere Gäste und Freunde, sowie Bürgermeister Dieter Egger und etliche Vertreter des Stadtrats machten ihre Aufwartung.

Ein besonderer Dank seitens der dem ältesten Uradel angehörenden Familie Waldburg-Zeil-Hohenems gilt dem Pfarrer Thomas Heilbrun, der Bürgermusik, dem Kirchenchor St. Karl, der Polizei, dem Kammerorchester Arpeggione, den Emser Palast-Tätschern, den K&K Traditionsregimentern sowie der Stadt Hohenems.

Bericht: Robert Jordan

Brautpaar in der Kirche / Hochzeit GrŠfin Tatjana von Waldburg zu Zeil und Hohenems mit Philipp Eisl / Trauung in der Kirche, Pfarrkirche zum Heiligen Karl BorromŠus und Empfang im Palast Hohenems / Hohenems in Vorarlberg / …sterreich / 2. Oktober 2021 / Bitte Fotovermerk: Agentur Schneider-Press/Frank Rollitz

Weitere Bilder finden Sie hier!

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Zehn Jahre Weinritter Consulat Vorarlberg

4. September 2021

Unser KuK Regiment erhielt eine Einladung zum 10-jährigen Bestehen der Weinritter / Consulat Vorarlberg welche wir gerne annahmen.

Um 13.00 Uhr trafen wir uns, also Ingeborg, Dilara, Sylvia, Stefan, Günter, Josef und Johnny, am Parkplatz des Klosterkellers der Zisterzienserabtei Wettingen-Mehrerau.

Von dort gingen wir zum Platz vor der Kirche. Wir mussten dann einige Zeit, bis zum Beginn der Feierlichkeiten warten, da die Gäste aus Innerösterreich sich leicht verspäteten. Doch dadurch hatten wir Zeit für gute Gespräche mit den Anwesenden und einen Aperitif.

Danach war Aufstellung für den Einmarsch in die Kirche. Standarten, Würdenträger, KuK Infanterie Regiment Nr. 18 „Erzherzog Leopold Salvator“, und im Anschluss weitere Gäste. Wir gingen von Trommelmusik begleitet bis vor die Kirchenstiege, dann zogen die Gäste in die Kirche ein. Wir und die Würdenträger folgten. Der Pater vom Kloster Mehrerau, welcher die Messe las, begrüßte jeden von uns mit Handschlag, bevor wir das Haus Gottes betraten und unsere Plätze einnehmen.

Vor Beginn der Messe erklärte uns der Pro Consul von Vorarlberg, Herr Bernd Egger über den Sinn, Zweck und die Ziele der Weinritter, welche aus dem alten St. Georgs Orden entstanden sind. Dann hielten wir eine Eucharistiefeier und anschließend erfolgte die Neuaufnahme der Ritter und Ritterinnen, sowie die Ehrungen verdienten Ritter.

Nach der Zeremonie waren alle Gäste zu einer Agape, welche im wunderbaren Schulhof, vor dem Brunnen im Kloster Mehrerau eingeladen. Nach interessanten Gesprächen und einem Gläschen Wein verabschiedeten wir uns mit den Worten „Die Tradition muss erhalten werden“, und machten uns zufrieden auf den Heimweg.

Bericht: Johnny Matt

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Flanieren

Hohenems, 14. 8. 2021

Da in der Vorwoche nur wenige unserer Traditionsfreunde Zeit hatten, beschlossen wir gleich noch einmal zu flanieren. Auch Petrus meinte es gut mit uns und ließ die Sonne vom blauen Himmel scheinen. Wie üblich trafen wir uns im Gräflichen Palast. Unser lieber Hauptmann d. Inf. Alexander reiste extra aus Deutschland an um den Tag mit uns zu genießen.

Wir flanierten dann mit unseren Damen am Arm Richtung Kapelle St. Karl wo wir einen ersten Halt machten. Nach dem Besuch der Kapelle, ging es weiter Richtung Café Lorenz, bogen dann Richtung Gasthaus Habsburg ab und weiter über die Straße zum Jüdischen Viertel. Mehrmals wurden wir von Passanten angesprochen, die gerne mehr über unsere Regimenter erfahren wollten und eine Freude hatten, dass es so was in Hohenems auch gibt.

Wir flanierten weiter zum Bioladen Café Frida. Hier machten wir Pause und tranken gemütlich Kaffee und Limonade. Auch hier wurden wir wieder von zahlreichen Passanten angesprochen.

Was soll man da sagen: So ein Tag, so wunderschön wie heute …..

Nach der Stärkung bei Frida bewegten wir uns zum Ausgangspunkt zurück und jeder zog zufrieden seines Weges.

Mehr Fotos sind HIER zu finden!

Bericht: Robert Jordan

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Flanierstündchen des KuK IR 18

Hohenems, am 07.08.2021

Ein schöner Morgen erwartete uns um 09.30 Uhr im Palastgarten als wir uns aufstellten um unsere Flanierrunde zu beginnen. Wir wurden gleich sehr Freundlich von einer Palastangestellten begrüßt, danach kam Herr Dieter Heidegger der Organisator vom Highlander Radmaraton und Obmann des Verkehrsverein Hohenems zuständig für die Sanierung der Burgruine Alt Ems, auf uns zu und begrüßte uns aufs herzlichste.

Wir gingen dann los Richtung Schlossplatz wo doch einiges los war. Viele Leute waren in der Löwen Bar und im Schlosscafe welche uns bewunderten und zu Gesprächen einluden. Vom Schlossplatz gingen wir die Schillerallee hinunter Richtung Jüdisches Viertel, als ein Herr mit Fahrrad stehen blieb und mich ansprach: Was wir hier machen. Ich erklärte ihm dass wir ein Hohenemser Kulturverein sind und heute durch die Stadt flanieren. Er fand das so Interessant das er sich vorstellte und sagte, dass er beim ORF arbeitet genauer beim Radio Vorarlberg und ob er ein Interview machen dürfe. Er stellte mir dann einige Fragen welche er gleich aufzeichnete und sagte uns, dass er dieses Interview am Nachmittag im Radio sendet. Es gibt immer wieder schöne Überraschungen, wenn man an das Positive glaubt. Wir gingen dann über das Jüdische Museum zum Feinkostladen Frida welcher auch ein Café beinhaltet, um einen Kaffee zu trinken. Wir bestellten dann die Kaffees in Becher und tranken sie auf der Straße vor dem Laden wobei wir mit den vorbeispazierenden Passanten noch einige interessante Gespräche hatten. Ja so ein Flanierstündchen tut immer wieder gut, da es doch noch einige Leute gibt die Kultur und Kulturgeschichte nicht ablehnen.

Interview mit Johnny Matt

Bericht: Johnny Matt

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Traditionstag beim kuk Infanterie Regiment Nr. 18 „Erzherzog Leopold Salvator“

Am 30.08.2020 feierte unser Traditions- und Kulturverein seinen Traditionstag im Innenhof des Gräflichen Palastes in Hohenems.

Trotz schlechtem Wetter ließen sich viele Besucher nicht abhalten mit uns zu feiern und so wurde es eine gelungene Veranstaltung mit reger Teilnahme.

Nach der Meldung an den Hausherrn, forderte uns Seine Erlaucht auf mit der Traditionsfeier fortzufahren.  Mit großer Freude durften wir auch Herrn Bürgermeister Dieter Egger mit seiner charmanten Gattin begrüßen.

Der Hausherr, Seine Erlaucht Franz Josef Graf zu Waldburg-Zeil-Lustenau-Hohenems begrüßte uns herzlich. Er war in Begleitung Seiner Kaiserlichen und Königlichen Hoheit Georg Salvator von Habsburg-Lothringen und seiner Tochter Ihrer Erlaucht Caroline Gräfin zu Waldburg-Zeil-Lustenau-Hohenems.

Abordnungen entsendeten:

  • kuk XIV. Korps „Edelweiss“
  • kuk Infanterie Regiment Nr. 1 „Kaiser“
  • kuk Husaren Regiment Nr. 15 „Erzherzog Franz Salvator“ mit Standarte
  • kuk Feldhaubitz Regiment Nr. 13 „Erzherzog Leopold Salvator“
  • Schützengilde Hohenems mit Fahne

Nach der Begrüßung durch den Bürgermeister Dieter Egger, wurden beim kuk XIV. Korps „Edelweiss“ und beim kuk Infanterie Regiment Nr. 18 „Erzherzog Leopold Salvator“ neue Mitglieder aufgenommen, sowie Ernennungen und Beförderungen durchgeführt.

Im Anschluss bewegte sich wegen des starken Regens eine kleine Abordnung zum Kriegerdenkmal bei der Kirche und legte in Gedenken an die Verstorbenen und Vermissten einen Kranz nieder.

Zum Ausklang des Traditionstages verlegten wir im Anschluss zum Schießstand der Schützengilde Hohenems.

Da hatten unsere Gäste und Mitglieder der Vereine bei gegrillten Würsten mit Gebäck, Kaffee und Kuchen oder einfach nur was zu trinken, die Möglichkeit genutzt um sich angeregt zu unterhalten. Sehr viele nahmen das Angebot der Schützengilde in Anspruch und stellten ihre Treffsicherheit bei einem KK-Gewehrschießen unter Beweis.

Und so zog sich die gesellige Runde bin in die Abendstunden.

Mehr Fotos sind hier zu finden!

Bericht: Robert Jordan

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