Kaiserein Maria Theresia

Kaiserin Maria Theresia

Kaiserin Maria Theresia

Maria Theresia von Österreich war eine Fürstin aus dem Hause Habsburg. Die regierende Erzherzogin von Österreich und Königin u. a. von Ungarn und Böhmen zählte zu den prägenden Monarchen der Ära des aufgeklärten Absolutismus.

Nach dem Tode ihres Gatten Franz I. Stephan 1765 trug Maria Theresia folgende Titel:
Maria Theresia von Gottes Gnaden Römische Kaiserin Wittib, Königin zu Hungarn, Böheim, Dalmatien, Croatien, Slavonien, Gallizien, Lodomerien, etc. etc., Erzherzogin zu Österreich, Herzogin zu Burgund, zu Steyer, zu Kärnten und zu Crain, Großfürstin zu Siebenbürgen, Marggräfin zu Mähren, Herzogin zu Braband, zu Limburg, zu Luxenburg und zu Geldern, zu Württemberg, zu Ober- und Nieder-Schlesien, zu Mailand, zu Mantua, zu Parma, zu Piacenza, zu Guastala, zu Auschwitz und Zator, Fürstin zu Schwaben, gefürstete Gräfin zu Habsburg, zu Flandern, zu Tirol, zu Hennegau, zu Kyburg, zu Görz und zu Gradisca, Marggräfin des Heiligen Römischen Reiches, zu Burgau, zu Ober- und Nieder-Laußnitz, Gräfin zu Namur, Frau auf der Windischen Mark und zu Mecheln, verwitwete Herzogin zu Lothringen und Baar, Großherzogin zu Toskana.

Geboren: 13. Mai 1717, Hofburg, Wien
Gestorben: 29. November 1780, Wien

Ehepartner:
Franz I. Stephan (verh. 1736–1765)

Kinder:
Maria Elisabeth (1737–1740)

Maria Anna (1738–1789)

Maria Karolina (1740–1741)

Joseph II. (1741–1790)

  • ∞ 1760 Prinzessin Isabella von Bourbon-Parma, Tochter Herzog Philipps von Parma, Piacenza, Guastella
  • ∞ 1765 Prinzessin Maria Josepha von Bayern, Tochter Kaiser Karls VII.

Maria Christina (1742–1798) ∞ 1766 Herzog Albert Kasimir von Sachsen-Teschen

Maria Elisabeth (1743–1808), Äbtissin in Innsbruck

Karl Joseph (1745–1761), Erzherzog

Maria Amalia (1746–1804) ∞ 1769 Herzog Ferdinand von Parma, Sohn Herzog Philipps von Parma, Piacenza, Guastella

Leopold II. (1747–1792) ∞ 1765 Infantin Maria Ludovica von Spanien a.d. Haus Bourbon-Anjou, Tochter König Karls III.

Maria Karolina (1748–1748) Erzherzogin

Johanna Gabriela (1750–1762) (verlobt) König Ferdinand I. von Bourbon-Sizilien

Maria Josepha (1751–1767) (verlobt) König Ferdinand I. von Bourbon-Sizilien

Maria Karolina (1752–1814) ∞ 1768 König Ferdinand I. von Bourbon-Sizilien, Sohn König Karls III. von Spanien

Ferdinand Karl Anton (1754–1806) ∞ 1771 Herzogin Maria Beatrice d’Este, Tochter Herzog Herkules’ III. von Modena-d’Este

Marie Antoinette (Maria Antonia) (1755–1793) ∞ 1770 Ludwig (1754–1793), Dauphin, seit 1774 als Ludwig XVI. König von Frankreich, Sohn des Dauphin Ludwig von Bourbon

Maximilian Franz (1756–1801), Erzbischof, Kurfürst von Köln

Wappen Kaiserin Maria Theresia (1765)

Wappen Kaiserin Maria Theresia (1765)

Veröffentlicht unter k.u.k. Monarchie | Hinterlasse einen Kommentar

Kaiser Franz Josef I.

Kaiser Franz Josef I.

Kaiser Franz Josef I.

Franz Joseph I., gebürtig Erzherzog Franz Joseph Karl von Österreich, aus dem Haus Habsburg-Lothringen war von 1848 bis zu seinem Tod im Jahr 1916 Kaiser von Österreich.

Titel:
„Franz Joseph I. von Gottes Gnaden Kaiser von Österreich, König von Ungarn und Böhmen, von Dalmazien, Croatien, Slavonien, Galicien, Lodomerien und Illyrien, König von Jerusalem; Erzherzog zu Österreich, Großherzog von Toskana und Krakau, Herzog von Lothringen, von Salzburg, von Steyer, Kärnthen, Krain und der Bukowina, Großfürst zu Siebenbürgen; Markgraf von Mähren; Herzog von Ober- und Niederschlesien, von Modena, Parma, Piacenza und Quastalla, von Auschwitz und Zator, von Teschen, Friaul, Ragusa und Zara; gefürsteter Graf von Habsburg und Tyrol, Kyburg, Görz und Gradiska, Fürst von Trient und Brixen, Markgraf von Ober- und Niederlausitz und in Istrien, Graf von Hohenems, Feldkirch, Bregenz, Sonnenberg, etc., Herr von Triest, von Cattaro und auf der Windischen Mark, Großwojwode der Wojwodschaft Serbien etc. etc.“

Geboren: 18. August 1830, Schloss Schönbrunn, Wien

Gestorben: 21. November 1916, Schloss Schönbrunn, Wien
Beerdigt: Kaisergruft, Wien

Ehepartnerin:
Elisabeth von Österreich-Ungarn (verh. 1854–1898)

Kinder:
Erzherzogin Sophie Friederike (1855–1857)
Erzherzogin Gisela (1856–1932) ∞ Leopold von Bayern
Kronprinz Erzherzog Rudolf (1858–1889) ∞ Stephanie von Belgien
Erzherzogin Marie Valerie (1868–1924) ∞ Franz Salvator von Österreich-Toskana

Geschwister:
Maximilian I., Karl Ludwig von Österreich, Ludwig Viktor von Österreich, Karolina von Österreich

Wappen Kaiser Franz Josef I.

Wappen Kaiser Franz Josef I.

Veröffentlicht unter k.u.k. Monarchie | Hinterlasse einen Kommentar

Regimentsinhaber zu Besuch beim Regiment

10. August 2016

Erzherzog Sandor besucht das Infanterie Regiment Nr. 18

Erzherzog Sandor besucht das Infanterie Regiment Nr. 18

Der Regimentsinhaber, Erzherzog Sandor
zu Besuch beim Regimentskommandanten in Vorarlberg !

 

Erzherzog Sandor besucht das Infanterie Regiment Nr. 18

Erzherzog Sandor besucht das Infanterie Regiment Nr. 18

Veröffentlicht unter Unser Regiment | Hinterlasse einen Kommentar

Säbel für die IR18-Jugend

Jugendfechtgruppe IR18

Jugendfechtgruppe IR18

 

Vor wenigen Tagen sind die von den KKHen Herta und Sandor Habsburg-Lothringen gesponserten Säbel für unsere Jugendfechtgruppe vom Infanterieregiment Nr. 18 „Erzherzog Leopold Salvator“ angekommen. Vielen Dank!

Einer für Alle.

Alle für Herta und Sandor
von Habsburg-Lothringen.

 

Veröffentlicht unter Unser Regiment | Hinterlasse einen Kommentar

Eid der Streitkräfte Österreich-Ungarn

Kaiser Franz Josef I.

Kaiser Franz Josef I.

„Wir schwören zu Gott dem Allmächtigen einen feierlichen Eid, Seiner Apostolischen Majestät, unserem Allerdurchlauchtigsten Fürsten und Herrn, Franz Joseph dem Ersten, von Gottes Gnaden Kaiser von Österreich, König von Böhmen usw. und Apostolischen König von Ungarn treu und gehorsam zu sein, auch Allerhöchst Ihren Generalen, überhaupt allen unseren Vorgesetzten und Höheren zu gehorchen, dieselben zu ehren und zu beschützen, ihren Geboten und Befehlen in allen Diensten Folge zu leisten, gegen jeden Feind, wer immer es sei, und wo immer es Seiner kaiserlichen und königlichen Majestät Wille erfordern mag, zu Wasser und zu Lande, bei Tag und Nacht, in Schlachten, in Stürmen, Gefechten und Unternehmungen jeder Art, mit einem Wort, an jedem Orte, zu jeder Zeit und in allen Gelegenheiten tapfer und mannhaft zu streiten, unsere Truppen, Fahnen Standarten und Geschütze in keinem Falle zu verlassen, uns mit dem Feinde nie in das mindeste Einverständnis einzulassen, uns immer so, wie es den Kriegsgesetzen gemäß ist, und braven Kriegsleuten zusteht, zu verhalten, und auf diese Weise mit Ehre zu leben und zu sterben.

So wahr uns Gott helfe. Amen!“

Dienstreglement für das kaiserlich königliche Heer (I. Teil, Dienstbuch A-10, a) aus dem Jahr 1873

Veröffentlicht unter k.u.k. Monarchie | Hinterlasse einen Kommentar

Doppelmonarchie Österreich-Ungarn (1867-1918)

1867: Nach der für Österreich verheerenden Schlacht bei Königgrätz muss Kaiser Franz Joseph dem Druck der Ungarn nachgeben. Der Ausgleich mit Ungarn führt zur Entstehung der Doppelmonarchie „Österreich-Ungarn“. Die nicht-ungarischen Länder erhalten eine demokratische Verfassung mit Zensuswahlrecht, das Staatsgrundgesetz, das weiters freie Religionsausübung, Pressefreiheit und die Gleichheit aller Bürger vor dem Gesetzt garantiert.

1872: Eine Wahlrechtsreform durch Graf Taaffe senkt die für die Stimmabgabe zu entrichtende Wahlgebür von 10 auf 5 Gulden.

1889: Der Thronfolger Kronprinz Rudolf kommt am 30. Jänner im Jagdschloss Mayerling zusammen mit seiner Geliebten Mary Vetsera ums Leben, höchstwahrscheinlich durch Suizid. Es ist der erste schwere Schicksalsschlag für den Kaiser und die Monarchie.

1898: Kaiserin Elisabeth wird am 10. September von dem italienischen Anarchisten Luigi Lucheni ermordet.

Mittleres Wappen Österreich-Ungarn

Mittleres Wappen Österreich-Ungarn

1907: Gegen die innere Überzeugung des Kaisers wird das allgemeine, aktive und passive Männerwahlrecht eingeführt, was den Bürger- und Arbeiterparteien einen immensen Stimmenzuwachs bringt.

1908: Österreich-Ungarn annektiert das bereits seit 30 Jahren unter seiner Verwaltung stehende Bosnien-Hercegovina, wodurch sich die Stimmung am Balkan zunehmend aufheizt.

1911: Erzherzog Carl Franz Joseph, der spätere Kaiser Karl I., heiratet in Schwarzau Zita von Bourbon-Parma.

Veröffentlicht unter k.u.k. Monarchie | Hinterlasse einen Kommentar

Kaisertum Österreich

Österreich-Ungarn

Österreich-Ungarn

1804 (11. August): Franz II., Kaiser des Heiligen Römischen Reiches, nimmt als Reaktion auf die eigenmächtige Kaiserkrönung Napoléons als Franz I. den Titel eines „Kaisers von Österreich“ an. Er wird damit zum einzigen Doppelkaiser der Geschichte.

1806: Durch die Niederlegung der römischen Reichskrone durch Kaiser Franz endet nach über achthundertjährigem Bestehen das Heilige Römische Reich. Die deutschsprachigen Staaten konstituieren sich im Deutschen Bund.

1814/1815: Der Wiener Kongress ordnet Europa nach dem Sieg über Napoléon neu.
Österreich, Preußen und Russland beschließen, die „alte Ordnung“, den Absolutismus, aufrecht zu erhalten.

1835: Kaiser Franz I. stirbt. Ihm folgt sein kränkelnder Sohn Ferdinand I. auf den Thron. Ferdinand lässt Fürst Metternich regieren, da er sich nicht fähig oder interessiert zeigt, selbst zu herrschen. Durch seine Milde und seine Großzügigkeit (die Krönungsschenkungen von je 50.000 Dukaten der Ungarn und Böhmen kommen wohltätigen Zwecken zugute) gewinnt er allerdings die Sympathie der Bevölkerung.

1848: In Ungarn kommt es zum Aufstand, der Bestand des Reiches ist gefährdet. Unter dem Eindruck der Revolution übergibt Ferdinand I. die Herrschaft an seinen Neffen Franz ab, der als Franz Joseph I. zum neuen Kaiser wird. Der junge Monarch erlässt eine konstitutionell-demokratische Verfassung, die jedoch bald wieder rückgängig gemacht wird. Franz Joseph regiert die ersten zwanzig Jahre entschieden absolutistisch und zentralistisch.

1859: Die Niederlage bei Magenta und Solferino bereitet den Weg für Verfassungreformen. Die Monarchie wird durch die Erlässe der folgenden zwei Jahre wieder konstitutionell.

Veröffentlicht unter k.u.k. Monarchie | Hinterlasse einen Kommentar

Generaloberst Erzherzog Leopold Salvator

Kompletter Name: Leopold Salvator Maria Joseph Ferdinand Franz von Assisi Karl Anton von Padua Johann Baptist Januarius Aloys Gonzaga Ranier Wenzel Gallus

Erzherzog Leopold Salvator

Erzherzog Leopold Salvator

Geboren: 15. Oktober 1863, Alt Bunzlau
Gestorben: 04. September 1931, Wien

Vater: Erzherzog Carl Salvator
Mutter: Maria Immakulata Klementina von Sizilien

Familie: verheiratet mit Blanka von Bourbon, 5 Töchter, 5 Söhne

Schulen:
Privatunterricht
Technische Militärakademie
Kriegsschule

Sprachen:
polnisch und böhmisch notdürftig
kroatisch etwas
französisch und italienisch vollkommen

Sonstiges:
Inhaber IR 18 und sHR 13
Ehrendoktor der TU Wien und Prag

Laufbahn:
23.04.1878 Leutnant
01.05.1882 Oberleutnant
24.10.1885 Hauptmann 1. Klasse
26.10.1889 Major
26.04.1891 Oberstleutnant
25.10.1892 Oberst
26.04.1896 Generalmajor
26.10.1899 Feldmarschalleutnant
01.11.1906 Feldzeugmeister
20.05.1916 Generaloberst

Verwendung:
1878 – 1883 Truppendienst IR 77
1883 – 1885 Truppendienst FAR 2
1885 Truppendienst sFADiv 19
1885 – 1887 Truppendienst Korps-Artillerie-Regiment 3
1887 – 1889 Truppendienst IR 1
1889 – 1892 Kmdt. Batteriedivision 22
1892 – 1893 Truppendienst IR 24
1893 – 1894 beim IR 18
1894 Kmdt. IR 24
1894 – 1896 Kmdt. Korps-Artillerie-Regiment 13
1896 – 1898 Kmdt. 13. ArtBrig
1898 – 1899 Kmdt. 72. IBrig
1899 – 1900 Kmdt. 36. ID
1900 – 1906 Kmdt. 25. ID
1906 – 1907 zugeteilt General-Artillerie-Inspektor
1907 – 1918 General-Artillerie-Inspektor
01.12.1918 pensioniert

Veröffentlicht unter Unser Regiment | Hinterlasse einen Kommentar

Auszeichnungsfeier VÖP

Flamme des Friedens
Flame of Peace

 

Das Konsulat Vorarlberg der Vereinigung „Flamme des Friedens“ (FdF) in Mäder war Ort der Verleihung der „Bronzenen Medaille“ für Verdienste um die Vereinigung Österreichischer Peacekeeper (VÖP) an VÖP-Mitglied und FdF Konsulent Helmuth August Küng.

 

Die Auszeichnung wurde am 31. Juli 2016 in feierlichem Rahmen in Anwesenheit von Konsulent FdF und VÖP-Mitglied und Kommandant des k.u.k. Infanterie Regiment Nr. 18 „Erzherzog Leopold Salvator“ Oberst d. Inf. Robert Jordan und weiterer interessierter Peacekeeper und deren Gattinnen überreicht.

Vereinigung Österreichischer Peacekeeper

 

VÖP-Landesleiter a.D. Hans-Peter Nigmann würdigte in seiner Laudatio den Geehrten und die ausgezeichnete Zusammenarbeit zwischen der „Flamme des Friedens“ und der VÖP, was auch durch zahlreichen Doppelmitglied- schaften zum Ausdruck gebracht wird.

Veröffentlicht unter Veranstaltungen | Hinterlasse einen Kommentar

Auszeichnungsfeier IR18

Auszeichnungsfeier im Zeichen der Tradition und des Friedens

Am 28. Mai 2016 konnte der Kommandant der k.u.k. Infanterie Regiments Nr. 18 „Erzherzog Leopold Salvator“ Oberst d. Inf. Robert Jordan zahlreiche Gäste in der Kirche St. Corneli Feldkirch-Tosters begrüßen.

Von den KKH Herta und Sandor v. Habsburg-Lothringen, Erzherzoge von Österreich und Prinzen der Toskana wurden für Verdienste um die Traditionspflege

mit dem „Großen Ehrenzeichen

  • Herr Oberst d. Inf. Robert Jordan

mit dem „Ehrenzeichen“

  • Herr Mjr. d. Inf. Freiherr Herbert v. Heck
  • Herr Dr. Wieslaw Pichocki

ausgezeichnet.

 

Von der Präsidentin der „Flamme des Friedens“ IKH Herta v. Habsburg-Lothringen wurde die die Auszeichnung „Flamme des Friedens“ an

Das Konsulat Vorarlberg, sowie die Konsulenten

  • Herr Oberst d. Inf. Robert Jordan
  • Herr Rittmeister d. Kav. Helmuth August Küng

überreicht.

Unter den Ehrengästen befanden sich

  • Alt-StR. Siegfried Winsauer mit Gattin Ingrid
  • Austrian Peacekeeper Landesleiter Vorarlberg a. D. Chefinsp. i.R. Hans-Peter Nigmann
  • Von der Bundesvereinigung Kameradschaft Feldmarschall Radetzky
    – der Präfekten des Königreiches Belgien Helmuth Bachmann und
    – der Präfekten und Landesleiter von Vorarlberg Helmuth August Küng
  • Der Obmann des Kameradschaftsbundes Bludenz Josef Glantschnig
  • Prof. Mag. Bernd Becher mit dem Liederhort Tosters

Die Messe wurde von Herr Pfarrer Alfred Bachmann gestaltet und vom Liederhort Tosters unter der Leitung von Prof. Mag. Bernd Becher sowie von Peter Marschnig an der Orgel musikalisch umrahmt.

Zur Kirche:
Die Kirche St. Corneli ist die alte Pfarrkirche von Tosters und ein beliebter Ort für Ruhe und persönliches Gebet. Sie befindet sich in einer idyllischen Talsenke, zwischen der Burgruine Tosters und dem Schellenberg.

Sie wurde 1178 erstmals urkundlich erwähnt und erhielt in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts ihr im Wesentlichen bis heute erhaltenes Aussehen.

Als krönenden Abschluss einer gründlichen und stilbewussten Restaurierung erhielt das Kirchlein 1994 eine kleinere, aber künstlerisch hochwertige Orgel, die in ein historisches Gehäuse eingebaut wurde.

Die „Tausendjährige Eibe“ bei St. Corneli
An der nördlichen Friedhofsmauer von St. Corneli steht eine Eibe, die als ältester Baum Vorarlbergs und einer der ältesten Österreichs gilt.

Dieses Naturdenkmal hat am Fuß einen Umfang von mehr als fünf Metern, was schon auf sein ehrwürdiges Alter hinweist. Aufgrund einer Legende, die erzählt, dass die Gottesmutter auf dem Weg von Einsiedeln nach St. Gerold bei dieser Eibe Rast gemacht habe, sprach man der Rinde des Baumes heilende Wirkung bei allerlei Krankheiten zu.

Besonderer Dank gilt:

Frau Isa-Maria Marschnig für die hervorragende Organisation in und um die KircheHerr Peter Marschnig und Herr Prof. Bernd Becher für die Musikstücke an der Orgel
Dem „Liederhort Tosters“ unter Prof. Bernd Becher für die Chormusik
Herr Pfarrer i.R Alfred Bachmann für die Andacht und den Segen
Herr Präfekt des Radetzkyordens Helmuth August Küng für die Agape
Herr Mjr d. Inf. Hans-Peter Nigmann für die Ideen und tätige Mitwirkung bei der Gesamtorganisation
Fam. Erath für die kostenlose Parkmöglichkeit
Robert Jordan

Veröffentlicht unter Veranstaltungen | Hinterlasse einen Kommentar