Ernennungsfeier im Gräflichen Palast zu Hohenems

20. Juni 2019

Unter der Schirmherrschaft und in Anwesenheit von Seiner Kaiserlichen und Königlichen Hoheit Sandor von Habsburg-Lothringen-Toskana in Begleitung seiner Gattin Ihrer Kaiserlichen und Königlichen Hoheit Herta Margarete von Habsburg-Lothringen-Toskana, Erzherzöge von Österreich, Prinzen der Toskana, Prinzen von Kroatien, Prinzen von Ungarn und Böhmen, etc. etc. versammelten sich im Gräflichen Palast zu Hohenems zahlreiche kuk Offiziere und Freunde der Tradition.

Seine Erlaucht Franz Josef Graf zu Waldburg-Zeil-Lustenau-Hohenems sowie Seine Erlaucht Clemens Graf zu Waldburg-Zeil-Lustenau-Hohenems mit Gattin Ihre Erlaucht Stephanie Gräfin zu Waldburg-Zeil-Lustenau-Hohenems stellten für diese Feier den Rittersaal im Gräflichen Palast zur Verfügung.

Durch die Änderung der Struktur der Vorarlberger Traditionsvereine standen einige Verwendungsänderungen und Neubesetzungen an. Die Ernennungen wurden von SKKH Sandor von Habsburg-Lothringen höchstselbst vorgenommen.

kuk XIV. Korps „Edelweiss“

  • Seine Erlaucht Clemens Graf zu Waldburg-Zeil-Lustenau-Hohenems wurde zum kuk Landesverteidigungskommandanten für Tirol und Vorarlberg im Rang eines Feldmarschallleutnants ernannt.
  • Der Gesandte Austria Imperialis Generalmajor Robert Jordan wurde in die Funktion des Korpskommandanten kuk XIV. Korps „Edelweiss“ berufen.
  • Der Regimentskommandant des kuk Husaren Regiment Nr. 15 „Erzherzog Franz Salvator“ Oberst Helmuth A. Küng wurde unbeschadet seines derzeitigen Kommandos zum Korpskommandant-Stv ernannt.
  • Zum Akademiekommandant der Akademie kuk XIV. Korps „Edelweiss“ wurde Günter Kilga im Rang eines Obersten ernannt.

kuk Infanterie Regiment Nr. 1 „Kaiser“

  • Zum Regimentskommandanten im Rang eines Obersten wurde Herr Ing. Harald Sauer ernannt.

kuk Infanterie Regiment Nr. 18 „Erzherzog Leopold Salvator“

  • Zum Regimentskommandanten im Rang eines Obersten wurde Herr Johnny Matt ernannt.
  • Zum Bataillonskommandanten und Garnisonskommandanten Saalfeld-Rudolstadt in Thüringen/DE im Rang eines Majors Herr Roland Beyer.
  • Zum Ehrenmitglied wurde Seine Durchlaucht Heinrich XIII. Prinz Reuss ernannt. Sein Vorfahre Fürst Heinrich XIII. Reuss-Greiz, Feldzeugmeister war von 1809-1820 Inhaber des Infanterie Regiment Nr. 18

kuk Feldhaubitz Regiment Nr. 13 „Erzherzog Leopold Salvator“

  • Zum Regimentskommandanten im Rang eines Obersten wurde Herr Burghard Ostertag ernannt.

kuk Husaren Regiment Nr. 15 „Erzherzog Franz Salvator“

  • Der Kommandant des Regiments, Oberst Helmuth A. Küng unterstützt durch Oberleutnant Martina Graf überreichte den Kaiserlichen und Königlichen Hoheiten Herta und Sandor von Habsburg-Lothringen die goldene Erinnerungsmedaille „Erzherzog Franz Salvator“.

Im Anschluß lud seine Erlaucht FML Clemens Graf zu Waldburg-Zeil-Lustenau-Hohenems aus gegebenem Anlass zu einem Umtrunk.

Nach der Erfrischung durften alle Gäste an einer wunderbaren und höchst interessanten Führung von Graf Clemens durch den Gräflichen Palast beiwohnen. Wir hatte die große Ehre Bereiche zu sehen die ansonsten nicht öffentlich zugänglich sind und zum ersten mal jemand außerhalb der Familie zugänglich gemacht wurden.

Ein herzliches Dankeschön geht neben den Erlauchten Grafen zu Waldburg-Zeil-Lustenau-Hohenems auch an Patrizia Haller, Pressefotografin kuk Infanterie Regiments Nr. 18 und den Fotografen Anton Ammann von der Stadt Hohenems für die schönen Fotos die sie gemacht haben.

Fotos von Anton Amann finden Sie hier

Fotos von Patrizia Haller finden Sie hier

Bericht: Robert Jordan

Veröffentlicht unter Allgemein, Austria Imperialis, XIV. Korps "Edelweiss" | Hinterlasse einen Kommentar

Rudolf von Eichthal

Rudolf von Eichthal

Aus dem Buch „Der grüne Federbusch“ von Rudolf von Eichthal. Von Eichthal war Offizier, Schriftsteller und Musiker. Er schrieb zahlreiche Romane über das alte Österreich und ist ein besonderer Kenner der österreichischen Kultur-Seele:


Die Landeshauptstadt Czernowitz stand zu jener Zeit in der ganzen Monarchie im Ruf einer höchst geselligen, einer vergnüglichen, lebenslustigen Stadt.

Jedermann, damals auch nur einen Fuß über den Pruth gesetzt, auch nur eine Nacht im Schatten des doppeladlergekrönten Czernowitzer Rathausturmes geschlafen hatte, wusste nicht genug zu erzählen von der Friedfertigkeit, Verträglichkeit und harmlosen Fröhlichkeit, mit der dort Deutsche, Rumänen, Ruthenen, Russen, Polen, Armenier und Ungarn, Katholiken, Lutheraner, Kalviner, griechische Orientalen, griechische Katholiken, armenische Katholiken und Juden einträchtig mitsammen lebten. Jeder gönnte dem anderen neidlos das Seine, niemand dachte daran, den Nebenmenschen in seiner Sprache, in nationalen Sitten und Gebräuchen irgendwie zu stören oder zu beeinträchtigen. Polen, Rumänen und Ruthenen besuchten die Feste der Deutschen und diese wieder die Veranstaltungen der anderen Nationen; Christen aller Bekenntnisse beteiligten sich arglos an der Auferstehung- und Fronleichnamsprozession der Katholiken und diese dagegen an der Wasserweihe der Orthodoxen. „Leben und leben lassen“ war der Wahlspruch jener liebenswürdigen Stadt zu einer Zeit, da der schöne Spruch anderswo längst schon zum alten Eisen geworfen war.

Kurz gesagt, dieses weltentlegene, im Westen so gut wie unbekannte Czernowitz war damals so eine Art Österreich-Ungarn im kleinen: eine Miniaturausgabe jenes wundervollen Völkermosaiks, jenes einzigartigen Staatsgebildes, von dem der alte Palacky seinerzeit sagte, es müsste, wenn es nicht bestünde, neu geschaffen werden, und das der Franzose Victor Hugo geradezu „die Vereinigten Staaten von Europa“ genannt hat; jenes Reichs, in dem siebenundvierzig Millionen Menschen, zehn verschiedenen Sprachen, wenn auch nicht immer ganz friedfertig, so doch im allgemeinen glücklichen und zufrieden miteinander lebten; jener Verwirklichung des wunderbaren paradiesischen Zustandes, in dem es weder Völker- noch Rassenhass, weder Klassen- noch Religionskämpfe gab.

Und wie kam diese Czernowitz Wunder zustande?

Zum ersten durch die dem Österreicher angeborene und von ihm gleichsam mit der Muttermilch aufgenommenen Gabe, mit fremden Völkern zu leben, sich mit ihnen zu vertragen, schwierige politische Verhältnisse zu meistern, Gegensätze zu überbrücken, aufgeregte Gemüter zu beschwichtigen, unversöhnliche Gegner zu versöhnen, unentwirrbar Scheinendes zu entwirren, Auseinanderstrebendes schließlich doch unter einen Hut zu bringen; zum zweiten durch das in der alten Habsburgermonarchie von jedem Staatsdiener geforderte Verständnis für die Eigenart der zu regierenden Völker, durch die sorgsame Bedachtnahme auf ihre Kultur, Sitten und Lebensgewohnheiten, auf die Pflege des Bestehenden, Althergebrachten, das Festhalten am Bewährten, längst Erprobten an der Stelle überstürzter Neuerungen; zum dritten durch die unendliche Langmut und Geduld, die große und schwere Kunst des Zuschauens, des Abwartens, die im alten Österreich jeder Machthaber vom Kaiser angefangen bis hinunter zum letzten Bezirkshauptmann übte und notwendig üben musste; zum vierten endlich durch die sorgfältige Vermeidung des „Hineinfahrens mit dem eisernen Besen“, das anderswo vielleicht am Platz, hier aber der Elefant im Porzellanladen gewesen wäre. Alles in allem also durch ein Regieren mit Geduld, Nachsicht, Verständnis und Güte an Stelle von Härte und Strenge, mit gelegentlicher Nachgiebigkeit an Stelle eiserner, starrer Unnachgiebigkeit, dabei aber doch wieder mit zäher, das Ziel niemals aus den Augen verlierender Beharrlichkeit, mit einem Wort durch ein Verfahren, das man in Österreich selbst spöttisch als „Fortwursteln“, im Ausland verächtlich als „österreichische Schlamperei“ bezeichnete, das aber in Wahrheit unter den gegebenen Verhältnissen höchste Weisheit, höchste Regierungskunst war und vielleicht das Geheimnis jeder wirklich erfolgreichen Kolonisierungsarbeit ist.

Im übrigen gab es in Czernowitz noch ein einigendes Band, das alle Bewohner der schönen Pruthstadt umschlang, einen Boden, auf dem sich alle ausnahmslos zusammenfanden: die alles verbindende deutsche Umgangssprache, die jedermann in der ganzen Stadt vom Landeschef angefangen bis hinunter zum letzten ruthenischen Lastträger sprach oder doch wenigstens zur Not verstand.

Veröffentlicht unter Allgemein, kuk Monarchie | Hinterlasse einen Kommentar

Kommandoübergabe beim kuk Infanterie Regiment Nr. 18 „Erzherzog Leopold Salvator“

Gruppenfoto

Am 13. Ostermond 2019 fand im Gräflichen Palast zu Hohenems die Kommandoübergabe statt. Der mit neuen Aufgaben betraute GenMjr Robert Jordan übergab das Kommando an Obstlt Johnny Matt aus Hohenems.

In Vertretung seiner Kaiserlichen Hoheit Sandor von Habsburg-Lothringen, Erzherzog von Österreich, Prinz der Toskana, Prinz von Kroatien, Prinz von Ungarn und Böhmen, etc. etc leitete Seine Erlaucht Franz Clemens zu Waldburg-Zeil-Lustenau-Hohenems in seiner traditionellen Funktion als Landesverteidigungskommandant für Tirol und Vorarlberg kuk XIV. Korps „Edelweiss“ als höchstanwesender kuk Offizier im Rang eines Feldmarschallleutnants die Kommandoübergabe. Graf Clemens ist ein Ururenkel von Kaiserin Sissi.

Einige Gäste

Unter den zahlreichen Gästen durften wir begrüßen:

Den Hausherrn, Seine Erlaucht, Graf Franz Josef von Waldburg-Zeil-Lustenau-Hohenems.  Es ist uns eine ganz besondere Ehre, die Kommandoübergabe in seinem Haus durchführen zu dürfen.

Seine Erlaucht, Feldmarschallleutnant Graf Franz Clemens von Waldburg-Zeil-Lustenau-Hohenems mit seiner Gattin, Ihrer Erlaucht, Gräfin Stephanie von Waldburg-Zeil-Lustenau-Hohenems.

Seine Erlaucht Graf Vitus von Waldburg-Zeil-Lustenau-Hohenems

Herrn Bundesrat Christoph Längle

Herrn Bürgermeister LAbg. Dieter Egger in Begleitung seiner Gattin

Herrn Kulturstadtrat Johannes Drexel

Herr Pater Markary vom Franziskanerkloster in Bludenz

Herr Magister Generalis Consul Primus Alfred Rakoczi Tombor Tintera aus Eisenstadt mit den Weinritter von Vorarlberg und den 2. Proconsul – Eques de Vino Administrator Bernd J. Egger vom Consulat Vorarlberg und den Vorsitzenden für Vorarlberg Walter Pfanner mit einer Fahnenabordnung

Freiherr Herbert von Heck in Begleitung von Freifrau Lucia Frischknecht

Den Präsidenten des Verkehrsvereins Hohenems Dieter Heidegger

Herr GenMjr Robert Jordan, Korpskommandant kuk XIV. Korps „Edelweiss“

Herr Obstlt Johnny Matt vom Infanterie Regiment Nr. 18 „Erzherzog Leopold Salvator“ mit einer Fahnenabordnung

Herr Obstlt Engel Eduard, 8. Kaiserjägerdivision mit einer Fahnenabordnung der Tiroler Kaiserjäger

Herr Oberst Helmuth A. Küng, Regimentskommandant kuk Husaren Regiment Nr. 15 „Erzherzog Franz Salvator“ mit einer Fahnenabordnung.

Herr Hauptmann Ing. Harald Sauer, Regimentskommandant kuk Infanterie Regiment Nr. 1 „Kaiser“

Herr Major Burghard Ostertag, Regimentskommandant kuk Feldhaubitz Regiment Nr. 13 „Erzherzog Leopold Salvator“

Herr Mjr Günter Kilga, Akademiekommandant XIV. Korps „Edelweiss“

Eine Abordnung vom Kameradschaftsbund Hollabrunn.

Eine Abordnung vom Kameradschaftsbund Bludenz mit zwei Fahnen

Herr Edmund Bucher Talschaftsobmann und Obmann vom Kameradschaftsbund Bings-Radin-Stallehr

Herrn Schützenmeister Hermann Gächter mit einer Fahnenabordnung der Schützengilde Hohenems

Präsident Stellvertreter des TBC Hohenems Bogenschützen Thomas Winsauer

Musikalisch begleitet wurden wir von Frau Erin Louise Torres aus Südafrika. Sie absolviert ein Studium an der University of Cap Town und derzeit am Landeskonservatorium Feldkirch.

Zu erwähnen ist jedenfalls auch Herr Hauptmann Roland Beyer, der als Standortkommandant das 18. Regiment in Saalfeld-Rudolstadt permanent repräsentiert.

Diese Veranstaltung die den Geist der Donaumonarchie widerspiegelt, wurde durch einen Text von Rudolph von Eichthal betont. GenMjr Robert Jordan hatte einen Abschnitt aus dem Buch „Der grüne Federbusch“ herausgesucht und Lt der Kavallerie Martina Graf aus Wien hat ihn vorgetragen.

Einen Beitrag vom ORF finden Sie hier:

Hier nun die Fotoalben der Kommandoübergabe am 13. April 2019 im Gräflichen Palast zu Hohenems beim kuk Infanterie Regiment Nr. 18 „Erzherzog Leopold Salvator“

Medienberichte

Album 1

Album 2

Album 3

Album 4

Album 5

ORF Vorarlberg Video

Mit besten Grüßen

Robert Jordan

Veröffentlicht unter kuk IR18, kuk Monarchie, kuk Traditionsregimenter Vbg, Veranstaltungen, XIV. Korps "Edelweiss" | Hinterlasse einen Kommentar

1. Internationale Regimentsfeier der Traditionsregimenter Vorarlberg

Am 1. September 2018 luden die Traditionsregimenter Vorarlberg ins Fohren Center in Bludenz ein und durften dort mehr als 150 Gäste aus dem In- und Ausland begrüßen.

Zu den Gästen zählten unter anderem der Regimentsinhaber der Vorarlberger Regimenter Erzherzog Sandor von Habsburg-Lothringen in Begleitung seiner Gattin, der Präsidentin der Flamme des Friedens, Erzherzogin Herta Margarete von Habsburg-Lothringen.

Aus der Politik Herr Gerhard Krump für die Stadt Bludenz, RegierungsRat Olt iR Dr. Franz Satzinger, Nationalrat aD und Ritter des Radetzkyordens Christoph Hagen, Konsulrat von Frankreich Dr. Guillaume Arquer und die hohe Geistlichkeit war durch Pater Makary vom Franziskanerkloster vertreten.

Weiters der Generalsekretär von Austria Imperialis und Obmann des Kameradschaftsbundes Hollabrunn Kulturrat Alfred Deimbacher, Mjr Vitus Graf von Waldburg-Zeil, GenOberst i. Tr. Olaf Graf von Neuendorf zu Nauendorf mit Tochter Gräfin Maria und Vater Graf Heinz, der Direktor des „Kaisermuseums Nendeln“ Mjr. d. Inf. Herbert Freiherr von Heck in Begleitung von Freifrau Lucia Frischknecht, der Direktor des „Kaiser Franz-Josef-Museums Wienings“ Mjr d. Inf. Friedrich Jares in Begleitung seiner Gattin Evelyn, von der Kaiserjägerdivision 8 Oberstleutnant i. Tr. und Großkomtur des Ritterordens Heinrich III der Erlauchte Eduard Engl, ÖKB Obmann und Stadtkommandant von Bludenz Vzlt iR Josef Glantschnig, ÖKB Talschafts- und Bezirksobmann Edmund Bucher, der Obmann vom ÖKB Sierndorf Reinhard Graf, der Kommandant vom Husaren Regiment 1 „Kaiser“ Rittmeister d. Kav. Alexander Rezac mit Daniela Rumpeltes, der Kommandant vom Infanterie Regiment Nr. 42 „Ernst August v. Cumberland“ Hptm Johann Huemer, vom kuk Evidenzbüro Mödling Hptm i. Tr. Otto Rezac Sen., aus Niederösterreich Hptm Martin Haitzer mit seinen Kaiserjägern, von den Österreichischen Peacekeepern der Landesleiter von Oberösterreich Vzlt iR Rudolf Tischlinger, Landesleiter Vorarlberg AD Chefinsp. iR Hans-Peter Nigmann, vom burgenländischen Landesverband Uniformierter Traditionsverein Herr Brig. Ing. Hermann Fugger, die Obfrau des Nostalgievereines Bad Ischl Elke Matt, Frau Bezirkskommandant vom Österreichischen Rettungsdienst Marika Ernst, aus Saalfeld/Thüringen Hptm Roland Beyer von der Lengefeldstiftung Reschwitz bei Saalfeld, von der königl. Eisenstädter Schützengesellschaft Frau Mjr CSLI Charlotte Pfann, vom Bayrischen Militäroden Vzlt iR Christian Trobos, und viele weitere Gäste.

Nachdem das Wetter unbeständig blieb und es regnete wurde der Polizei für die Straßensperren abgesagt, die Messe von der Kirche in das Fohren Center verlegt. Pater Makary zelebrierte eine schöne Messe ganz im Sinne von Frieden und Tradition. Die anschließende Fahnenweihe der Regimentsfahnen vom kuk Infanterie Regiment Nr. 18 „Erzherzog Leopold Salvator“ und vom kuk Husaren Regiment Nr. 15 „Erzherzog Franz Salvator“ war ein fast schon besinnliches Ereignis. Viele Fahnenabordnungen leisteten den Fahnengruß und erhielten Erinnerungsbänder die von den Fahnenpatinnen Freifrau Lucia Frischknecht (IR18) und Frau Martina Graf (HR15) an die Fahnen angebracht wurden. Hauptmann Josef Thürer hantierte ebenso gekonnt mit der Fahne des IR18 wie Leutnant Reto Brülhart mit der Standarte des HR15.

Als der Himmel dann doch aufgerissen hat, marschierte eine Abordnung zum Kriegerdenkmal, die Kränze vom IR18 und HR15 lagen schon bereit. Dort angekommen bat der kuk Kommandant von Vorarlberg, Oberst Jordan Robert, den Stadtkommandanten das Kommando für die Kranzniederlegung zu übernehmen. Vzlt iR Josef Glantschnig führte das Kommando äußerst gekonnt. Pater Makary segnete die Kränze und hielt eine sinnliche Ansprache.

Danach sammelten sich die Abordnung und rückte wieder ins Fohren Center ein. Dort ging es um 18 Uhr nach einer langen Pause mit dem Festakt weiter, der von Hauptmann Willi Vogl vom IR1 moderiert wurde. Er führte uns gekonnt durch das Programm.

Insbesondere die Ansprachen vom Finanzstadtrat Gerhard Krump und von SKKH Sandor von Habsburg-Lothringen hatten es in sich. Zahlreiche Ernennungen und Ehrungen fanden nun statt. So, dass es später wurde als gedacht war.

Austria Imperialis – Kanzlei für Militär und Evidenz, kuk Kommando Vorarlberg

Beförderung:

  • Der Gesandte Austria Imperialis für Westösterreich und die angrenzenden Länder und kuk Kommandant von Vorarlberg, Herr Robert Jordan zum Generalmajor

 

kuk Infanterie Regiment Nr. 1 „Kaiser“

Ernennungen:

  • Herr Ing. Harald Sauer zum Hauptmann d. Inf.
  • Herr Wilhelm A. Vogl zum Hauptmann d. Inf.

 

kuk Infanterie Regiment Nr. 18 „Erzherzog Leopold Salvator“

Beförderungen:

  • Herr Alexander Jordan zum Korporal d. Inf.
  • Herr Rohan Jordan zum Korporal d. Inf.

Ernennungen:

  • Herr Johnny Matt zum Oberstleutnant d. Inf.
  • Herr Roman Wolf zum Leutnant d. Inf.
  • Herr Manuel Heisig zum Korporal der Inf.

Ehrenmitgliedschaften:

  • Herr Major d. Inf. Friedrich Jares Ehrenmitglied
  • SE Geheimer Rat Alfred Deimbacher Ehrenmitglied
  • Herr Mjr Vitus Graf von Waldburg-Zeil Ehrenmitglied

 

kuk Husaren Regiment Nr. 15 „Erzherzog Franz Salvator“

Beförderungen:

  • Frau Martina Graf zum Leutnant d. Kav.

Ernennungen:

  • Herr Hansjörg Klotz von Ott zum Rittmeister d. Kav.
  • Herr Stefan Ernst zum Offizierstellvertreter d. Kav.
  • Herr Dipl. Ing Michael Reitinger zum Wachtmeister d. Kav.
  • Herr Thomas Walter Dünser zum Zugsführer d. Kav.
  • Frau Monika Bildstein zum Husaren
  • Frau Edith Baumgartner zum Husaren

Ehrenmitgliedschaften:

  • Herr Generaloberst i. Tr. Olaf Graf von
    Neuendorf zu Nauendorf zum Ehrenmitglied

Partnerschaften:

  • kuk Husaren Regiment Nr. 15 mit der Fürstenstraße der Wettiner

 

Hierbei ist besonders zu erwähnen, dass Erzherzog Sandor den Grafen Vitus auf die Bühne bat und diesen in besonderer Weise begrüßte. Denn man darf wissen, der Urgroßvater von Erzherzog Sandor war Erzherzog Leopold Salvator und der Urgroßvater von Vitus Graf von Waldburg-Zeil war Erzherzog Franz Salvator. Leopold und Franz waren Brüder. Und in diesem Sinne erkannten auch sie sich als Brüder. Ergreifend.

Der Austausch von Gastgeschenken rundete den Abend ab und nach einem guten Essen und angeregten Unterhaltungen löste sich die Gesellschaft langsam gegen Mitternacht auf.

Die Kameraden aus Hollabrunn, sie waren im Bus angereist, und auch einige andere trafen sich allerdings am nächsten Tag noch in Nendeln bei Mjr. d. Inf. und Museumsdirektor Herbert Freiherr von Heck vom IR18 und bestaunten die über 30.000 Exponate im Kaisermuseum. Herbert und Lucia hatten natürlich auch alles für eine kleine Bewirtung vorbereitet und so genoss man den Besuch noch mehr und verlor sich in Plaudereien.

 

Dank gilt dem Organisationsteam bestehend aus:

GenMjr Robert Jordan, kuk Kdt von Vorarlberg

Oberst Helmuth A. Küng, Kdt HR15

Oberstleutnant Johnny Matt, Kdt-Stv IR18

Major Günter Kilga, Akademiekommandant, IR18

Major Burghard Ostertag, Regimentsphilosoph, Redakteur „Habt acht!“, IR18

Major Latifa Jordan, Dolmetsch-Offizier f. Arabisch, Französisch und Englisch, IR18

Hauptmann Ing. Harald Sauer, Kdt IR1

Hauptmann Willi Vogl für die hervorragende Moderation, Kdt-Stv. IR1

Oberleutnant Olexandr Panchenko, Dolmetsch-Offizier f. Ukrainisch und Russisch, IR18

Leutnant Reto Brülhart, HR15

Zugsführer Thomas Walter Dünser, HR15

Bezirkskommandant-Stv Österreichischer Rettungsdienst Georg Ernst für die SanVersorgung

Der Dank gilt auch allen weiteren Helfern ohne die es nicht geklappt hätte. Nicht zu vergessen sind die Mitarbeiter vom Fohren Center Bludenz, ob nun an der Front im Service oder im Backoffice. Tolle Leistung!

 
 
 
 
Veröffentlicht unter Austria Imperialis, kuk FHR13, kuk IR1, kuk IR18, kuk Traditionsregimenter Vbg, Veranstaltungen | Hinterlasse einen Kommentar

Audienz bei den Kaiserlichen Hoheiten im Schloss Schönbrunn

Am 11. Juni 2018 trafen einige k.u.k. Offiziere im Schloss Schönbrunn zu einer Audienz bei den KKH Herta Margarete und Sandor von Habsburg-Lothringen, Erzherzoge von Österreich, Prinzen der Toskana, Prinzen von Kroatien, Prinzen von Ungarn und Böhmen, etc. etc.  in Wien ein. Mit dabei waren

  • Oberst d. Inf. Robert Jordan – IR1
  • Oberstleutnant d. Inf. Johnny Matt – IR18
  • Major d. Inf. Latifa Jordan – IR18
  • Hauptmann d. Inf. Roland Beyer – IR18
  • Oberst d. Kav. Helmuth A. Küng – HR15

Zu diesem Anlass konnten einige wichtige Themenbereiche, unter anderem aus der Geschichte, besprochen werden.

Die Audienz fand in jenen Räumen im Schloss Schönbrunn statt, in denen auch Kaiser Franz Josef geboren wurde.

(C) 2018 bei Frau Major d. Inf. Latifa Jordan
Veröffentlicht unter Austria Imperialis, kuk FHR13 | Hinterlasse einen Kommentar

Festakte in Ungarn

Samstag, der 9. Juni 2018 war ein ereignisreicher Tag.

Bereits um 10 Uhr ging es in Ipolydamásd mit der musikalischen Eröffnung los. Timea Tóth (Gitarre) und Edit Tóth (Kuhane) eröffneten den Festtag.

Für das kuk Infanterie Regiment No. 1 „Kaiser“ war der Regimentskommandant Oberst d. Inf. Robert Jordan, für das kuk Infanterie Regiment No. 18 „Erzherzog Leopold Salvator“ der Kommandant-Stellvertreter Oberstleutnant d. Inf. Johnny Matt und Major d. Inf. Latifa Jordan und für das kuk Husaren Regiment No. 15 „Erzherzog Franz Salvator“ der Regimentskommandant Oberst d. Kav. Helmuth A. Küng anwesend. Alle waren bereits am Vortag nach Esztergom angereist und haben dort Quartier bezogen. Somit waren sie rasch vor Ort. 

Nach der musikalischen Einlage wurden die Gäste herzlich vom Bürgermeister des Ortes, Herr Ferenc Rományik begrüßt.

Unter den Ehrengästen befanden sich neben den KKH Herta Margarete von Habsburg-Lothringen, Präsidentin der „Flamme des Friedens“ und dem Großmeister des Ritterordens vom Goldenen Sporn Sandor von Habsburg-Lothringen, Austria Imperialis, Erzherzoge von Österreich, Prinzen der Toskana, Prinzen von Ungarn und Böhmen, Prinzen von Kroatien, etc. etc. auch der Abgeordnete Bence Rétvári, der Präsident des Komitates Pest István Szabó und die Bürgermeisterin des slovakischen Nachbarortes und Abordnungen des Sankt Stanislaus Ordens und des Radetzky Ordens – Tradition für Österreich.

Nach einer Darbietung der folkloristischen Kindertanzgruppe und einem Kinderchor aus Budapest zog man in die Kirche ein.

Hier fand die feierliche Investitur des Ritterordens vom Goldenen Sporn statt. Der Großmeister, SKKH Sandor von Habsburg-Lothringen führte höchstpersönlich das Schwert und ernannte neue Ritter.

Im Anschluss übernahm der Generalsekretär Austria Imperialis Kulturrat Alfred Deimbacher und leitete über zur Investitur des KAISERLICH ÖSTERREICHISCHEN Franz Joseph-Ordens. Neben weiteren Aspiranten wurden Oberst d. Inf. Robert Jordan und Oberstleutnant Johnny Matt von SKKH Sandor von Habsburg-Lothringen mit dem Franz Joseph-Orden ausgezeichnet.

Nach dem Auszug aus der Kirche wurde außerhalb an deren Mauer die große Gedenktafel der Spornritter der Öffentlichkeit übergeben. Wohlgemerkt ist dies in den ganzen Karpaten die einzige Gedenktafel dieser Art.

Am 30. Dezember 1916 fand in Budapest die letzte Krönung des ungarischen Königs statt. An dieser Krönungsfeier wurden knapp 50 ungarische Offiziere zu Spornritter geschlagen. Ihre Namen befinden sich auf dieser einzigartigen Gedenktafel. Besonderer Dank gebührt dem Bürgermeister Herrn Ferenc Rományik der mit seinem Einsatz die Umsetzung der Idee ermöglichte.

Danach folgten die Reden vom Abgeordneten Bence Rétvári und dem Präsidenten des Komitates Pest István Szabó zum Europatag.

Nach der Begrüßung und Festrede von der Präsidentin der Flamme des Friedens  IKKH Herta Margarete von Habsburg-Lothringen folgten die Kranzniederlegung und die Segnung der „Flamme des Friedens“ durch den Bischof Dr. Miklós Beer und Pater Imre Kozma.

Nach der Kranzniederlegung am Denkmal der Flamme des Friedens vor dem Rathaus fanden im Gemeindesaal noch einige Ehrungen durch den Bürgermeister statt.

Nach einem abschließenden Stehempfang durch die Gemeinde Ipolydamásd, verlegten wir in einer rund 30 minütigen Fahrt von diesem ungarischen kleinen Dorf über den Grenzfluss Eipel (Ipoly) über slowakisches Hoheitsgebiet um über die 500 Meter lange Maria-Valeria-Brücke in das ungarische Esztergom zu gelangen. Früher war Esztergom die Hauptstadt Ungarns.

In den würdigen Räumlichkeiten des Primas Pince wurde der Partnerschaftsvertrag unter der Schirmherrschaft Austria Imperialis, SKKH Herta und Sandor von Habsburg-Lothringen, zwischen

  • Husaren Regiment No. 15 „Erzherzog Franz Salvator“
    Regimentskommandant Oberst d. Kav. Helmuth A. Küng
  • Ritterorden vom Goldenen Sporn
    Cancellaris Ordinis Josef Lang
  • Infanterie Regiment No. 18 „Erzherzog Leopold Salvator“
    Regimentskommandant Oberst d. Inf. Robert Jordan

in einem feierlichen Akt unterzeichnet.

Es folgten weitere Auszeichnungen und der Abend endete unter alten und neuen Freunden kulinarisch bei einem prächtigen Festschmaus.

 

Veröffentlicht unter Austria Imperialis, kuk FHR13 | Hinterlasse einen Kommentar

Schwarzburg – Transport der letzten Waffe

Zeughaus Schwarzburg

Transport der letzten Waffe von Schloss Heidecksburg Rudolstadt zum Zeughaus Schloss  Schwarzburg.

Nach der Übernahme des Kommandos und der letzten Waffe ordnet Carl Christoph von Lengefeld i. Tr. den Abmarsch zum Bahnhof Rudolfstadt an. Dort geht es weiter mit der Dampfeisenbahn über Saalfeld zum Bahnhof Schwarzburg und von da im Festumzug zum Zeughaus Schloss Schwarzburg.

Eine Abordnung des k.u.k. Infanterie Regiment Nr. 18 „Erzherzog Leopold Salvator“ aus Österreich unter dem Kommando des Regimentskommandanten Oberst d. Inf. Robert Jordan folgte der Einladung von Carl Christoph von Lengefeld i. Tr. nach Thüringen. Mit dabei waren unter anderen die Gattin des Kommandanten Frau Mjr d. Inf. Latifa Jordan und der Regimentsphilosoph Mjr d. Inf. Burghard Ostertag.

Die Übergabe der letzten Waffe an das Zeughaus in Schwarzburg verlief ohne besondere Vorkommnisse und komplettiert nun die Sammlung.

Harnische, Schützenhauben, Schwerter und Langwaffen in verschiedensten Ausführungen und Herkunft, wertvolle Büchsen und Flinten, Pistolen, Gewehre und Zubehör aller Art sind im Zeughaus auf der Schwarzburg zusehen. Mehr als 5000 Objekte aus dem 15. bis 19. Jahrhundert sind ab dem 12. Mai 2018 endlich wieder am historischen Ort.

Und damit ist die Schwarzburg auch das einzige erhaltene fürstliche Zeughaus in Deutschland mit einer originalen Waffensammlung, wie sie einst von den mächtigsten Adelsgeschlechtern von Thüringen präsentiert wurde.

Veröffentlicht unter Veranstaltungen | Hinterlasse einen Kommentar

Regimentsabend im Tannenhof

Am 21. Februar 2018 fand unter reger Beteiligung unser Regimentsabend im Tannenhof in Meiningen statt. Einige kamen auch in Uniform. Der Abend stand unter dem Motto: „Wir dürfen wahrgenommen werden!“

Neben einem schönen Abend und Austausch bei einem guten Essen, kamen wir auch mit mehreren Gästen ins Gespräch, die sich für unser Regiment interessierten.

Mit dabei waren auch einige Mitglieder von der Vereinigung der Österreichischen Peacekeeper und Gäste aus Deutschland und Liechtenstein.

Veröffentlicht unter kuk FHR13, Veranstaltungen | Hinterlasse einen Kommentar

Neujahrskonzert in Hard

Villa Jenny Hard am 6. 1. 2018

Einige Offiziere des IR18 beim Neujahrskonzert – „Mit dem lis(z)tigen Trio ins neue Jahr“ (Renate Jenni – Sopran, Prof. Johanna Horny-Neumann – Klavier und Mag. Roland Horvath – Horn)

 

 

 

Veröffentlicht unter Veranstaltungen | Hinterlasse einen Kommentar

Feier in drei Akten

Am 17. November 2017 wurde im Hotel „Weisses Kreuz“ in Feldkirch Altenstadt gefeiert. Eingeladen hatten das k.u.k. Infanterie Regiment Nr. 18 „Erzherzog Leopold Salvator“ und das k.u.k. Husaren Regiment Nr. 15 „Erzherzog Franz Salvator“.

Der Abend stand unter dem Motto „Eine edle Feier in drei Akten“.

Der erste Akt war die Investitur unseres Regimentskameraden Mjr d. Inf. Herbert Freiherr von Heck aus Liechtenstein, Gründer und Direktor des Kaisermuseums in Nendeln, in den Orden der Spornritter, dessen Großmeister unser Regimentsinhaber ist und durch diesen durchgeführt wurde.

Die Investitur wurde in der St. Martin und Petronella Kapelle in Feldkirch Altenstadt vollzogen. Nach dem Einzug der Regimentsfahne, getragen von Lt d. Inf. Maximilian Jordan und begleitet von Hptm d. Inf. Josef Thürer, Mjr d. Inf. Burghard Ostertag und Mjr d. Inf. Günter Kilga, zogen die Gäste in die Kirche ein. Allen voran die KH Herta und Sandor von Habsburg-Lothringen, die Ritterabordnung des Ritterordens vom Goldenen Sporn, die Ritterabordnung der Ritter Heinrich III. des Erlauchten und der Ritter des Radetzky-Ordens Nationalrat AD Christoph Hagen, sowie alle weiteren Gäste.

Die kleine Kirche war völlig überfüllt, viele Gäste mussten mit Stehplätzen, auch vor den Kirchentoren vorlieb nehmen.

Pfarrer Ronald Stefani hielt einen wunderbaren Wortgottesdienst zum Thema Frieden. Aus dem Buch der Psalmen las der Gfr d. Inf. Alexander Jordan Ps 34.

Im Anschluss trat unser Regimentskommandant Oberst d. Inf. und Ritter des Ritterordens vom Goldenen Sporn nach vorne und bat den Großmeister des Ordens, SKKH den Erzherzog von Österreich und Prinz von Ungarn und Böhmen, Sandor von Habsburg-Lothringen und Herrn Herbert Freiherr von Heck vorzutreten. Ritter Robert Jordan übergab dem Großmeister das Schwert für die Schwertleite und in großer Demuth empfing Herbert Freiherr von Heck die Ritterwürde. Möge Gott aus ihm einen guten Ritter machen. IKKH Herta Margarete von Habsburg-Lothringen band dem neuen Ritter das Ritterkreuz um, die Schwertleite war vollbracht, ein neuer Ritter im Orden aufgenommen.

Im Gang wurde Platz für den Fahnentrupp gemacht, der repräsentativ aus der Kirche auszog. Die Abordnungen marschierten nun hinter der Fahne zurück zum Hotel „Weisses Kreuz“ wo es nach dem Einnehmen der Plätze mit der offiziellen Begrüßung weiterging.

Die allgemeine Begrüßung erfolgte durch den Regimentskommandanten des Infanterie Regiment Nr. 18 und Kommandanten von Vorarlberg Oberst d. Inf. Robert Jordan. Mit dabei waren Oberst d. Kav und Regimentskommandant des Husaren Regiments Nr. 15, der die Ehrengäste namentlich begrüßte und der Akademieleiter des Infanterie Regiments Nr. 18, Mjr d. Inf. Günter Kilga der die Entschuldigungen verlas.

Unter den beinahe 130 Gästen, unter anderem aus Australien, USA, Schweiz, Fürstentum Liechtenstein, Italien, Deutschland, Belgien, Frankreich, Slowenien und Serbien befanden sich

  • Abgeordneter zum Nationalrat aD und Ritter des Radetzky Ordens – Herr Christoph Hagen
  • Bundesrat Christoph Längle
  • Vereinigung Österreichsicher Peacekeeper Landesleiter aD – Herr Chefinsp. iR Hans-Peter Nigmann
  • Bezirksobmann Bludenz Österr. Kameradschaftsbund – Herr Edmund Bucher
  • Obmann Österr. Kameradschaftsbund und Stadtkommandant Bludenz – Herr Vzlt iR Josef Glantschnig
  • S. E. der Großkomtur d. Ritterorden Heinrich III d. Erl. – Herr Mjr i. Tr. Eduard Engl
  • Obmann-Stellvertreterin Liederhort Tosters – Dr. Maria Helbock
  • Landesleiter Tirol der Stiftung Bayrischer Militär Orden – Vzlt aD Christian Trobos
  • Direktor des Kaisermuseums in Nendeln Liechtenstein – Mjr d. Inf. Herbert Freiherr von Heck
  • Freifrau Lucia Frischknecht
  • Direktor des Kaiser-Franz-Josef-Museums in Wienings – Herr Mjr d. Inf. Friedrich Jares in Begleitung seiner charmanten Gattin Evelyn Jares
  • Carl Christoph von Lengefeld Stiftung – Herr Hptm d. Inf. Roland Beyer
  • K-Zug 21 – Herr Ehrenoffizier Francois Logel
  • Österreichische Lebensrettungsgesellschaft Vorarlberg – Herr Oberrettungsrat Georg Ernst
  • Österreichische Lebensrettungsgesellschaft Wien – Bundesrettungsrat für militärische Bereiche und österr. Bundesheer StWm Harald Kutschera

Unmittelbar nach der Begrüßung bat Oberst d. Inf. Robert Jordan die Präsidentin der Flamme des Friedens, IKKH Erzherzogin Herta Margarete von Habsburg-Lothringen um Ihre Worte.

Damit begann der zweite Akt.

Nach einigen Worten zur Flamme des Friedens und zum Frieden selbst wurde für den Liederhort Tosters, in Stellvertretung des Obmannes, Frau Dr. Maria Helbock gebeten nach vorne zu treten und eine Ehrenurkunde, für den grandiosen Auftritt des Liederhorts Tosters beim Jahresempfang der Flamme des Friedens am 20. 10. 2017 im Wiener Rathaus, entgegen zu nehmen.

Auch Oberst d. Kav. Helmuth A. Küng durfte eine Ehrenurkunde der Flamme des Friedens entgegennehmen.

Nachdem der Applaus abgeebbt war, gab es eine weitere Urkunde zu vergeben. Die Präsidentin der Flamme des Friedens erhielt Unterstützung von ihrem Gatten SKKH Sandor von Habsburg-Lothringen. Beide wandten sich nun dem Kommandanten von Vorarlberg zu. Feierlich wurde Oberst d. Inf. Robert Jordan zum „Gesandten von Austria Imperialis“ für Westösterreich und die angrenzenden Länder ernannt.

Völlig überrascht nahm dieser die Urkunde und diesen hohen Titel entgegen.

Im dritten Akt erfolgten nun Regimentsangelegenheiten.

Nach der Begrüßung durch den Regimentsinhaber SKKH Erzherzog Sandor von Habsburg-Lothringen nahm diese gekonnt die Ernennung der Ehrenmitglieder, ordentlicher Mitglieder und eine Beförderung vor.

Beim k.u.k. Husaren Regiment Nr. 15 wurden ernannt und in den Dienst gestellt:

  • Herr Michael Helm zum Olt d. Kav.
  • Herr Christian Walser zum Wm d. Kav.
  • Frau Martina Graf zur Wm d. Kav.
  • Herr Moses Ruprecht zum Kadett d. Kav.

Beim k.u.k. Infanterie Regiment Nr. 18

  • Frau Katharina Fahrngruber zum Ehrenmitglied
  • Freifrau Lucia Frischknecht zum Ehrenmitglied
  • Herr Bundesrat Christoph Längle zum Ehrenmitglied
  • Herr Friedrich Jares zum Mjr d. Inf.
  • Herr Roland Beyer zum Hptm d. Inf.
  • Herr Christian Trobos zum Hptm d. Inf.
  • Herr Harald Sauer zum Lt d. Inf.
  • Herr Wilhelm A. Vogl zum Zgf d. Inf.
  • Herr Stefan von Heck zum Zgf d. Inf.
  • Herr Julius Jutz zum Zgf d. Inf.
  • Herr Maximilian Jordan befördert zum Lt d. Inf.

Damit war der offizielle Teil der „Feier in drei Akten“ abgeschlossen.

Zu Beginn des allgemeinen Teiles mit offenem Ende wurde noch ein Kurzreferat über den Edelhof und der Enthüllung der Flamme des Friedens in Reschwitz von unserem neuen Kameraden Hauptmann d. Inf. Roland Beyer gehalten.

Unbedingt zu erwähnen sind einige Unterstützungen bzw. Spenden. Von der Fa. Emmi Thüringen erhielten wir Walserstolz, ein hervorragender Käse, von der Fa. Freihof in Lustenau gab es Subira und Haselnuss Schnaps. Frau Ingrid Halusa vom Liederhort Tosters brachte zwei hervorragende Torten mit, Herr Roland Beyer einige Kilo Schokolade und Direktor Friedrich Jares stellte selbst hergestellte Schaumrollen zur Verfügung.

Besonderer Dank gilt dem Herrn Pfarrer Ronald Stefani für den Wortgottesdienst und die St. Martinkapelle für die Investitur.

Herzlichen Dank an Frau Maria Petrak, die das Geschehen bildlich festgehalten hat.

Aufrichtigen Dank gilt der Hotel-Managerin Marlene Hummer und ihrem Personal vom „Hotel Weisses Kreuz“. Wir wurden herzlich aufgenommen und bestens betreut. Gerne wieder.

Ebenfalls gebührt folgenden Helfern herzlichen Dank: Lt d. Kav. Reto Brülhart (Administration), Gfr d. Inf. Rohan Jordan (Kerzen)  und vom K-Zug 21: SchGfr Christian Walser, SchKpl Johnny Wenzel, SchKpl Stefan Ernst und SchRekr Florian Piritsch (Aufbau, Fahrdienste, Abbau).

In Summe können wir auf deutlich mehr Aktivitäten zurückblicken, als öffentlich wahrgenommen werden. Besonders trifft dies zu, da hier Aktivitäten zusammenlaufen, die sowohl der Flamme des Friedens, der Flamme des Friedens Vorarlberg, als auch dem Infanterie Regiment Nr. 18, wie auch unserer langfristigen Zielsetzungen entgegenkommen.

Ganz nach unserem Regimentsleitmotiven:

„18er – immer vorwärts!“

Veröffentlicht unter kuk FHR13, Veranstaltungen | Hinterlasse einen Kommentar